Musikverein besuchte die Blaskapelle Kipfenberg im Altmühltal

Am Freitagnachtmittag starteten wir zu einem 2 tägigen Besuch bei der Blaskapelle Kipfenberg. Kipfenberg ist eine Marktgemeinde zwischen Kinding und Denkendorf im Altmühltal.

Die Blaskapelle Kipfenberg war im letzten Jahr bei uns auf dem Dilsberg zu einem Musikabend zu Gast.

Der Kontakt entstand durch Thomas Brömser, der seine musikalischen Anfänge bei unserem Musikverein hatte.

Musikverein 110

Nach der Einquartierung fuhren wir ins 6 km entfernte Gungolding zum Abendessen im Gasthof „Alter Wirt“

Wieder zurück in Kipfenberg stand der Abend zur freien Verfügung, der größte Teil der Gruppe traf sich jedoch zu einem feuchtfröhlichen Abend mit viel Gesang.

Am Samstagvormittag brachen wir Richtung Kelheim auf. Die jüngeren und junggebliebenen Musiker setzten wir im Waldhochseilgarten in Beilngries ab. Eine Gruppe von 19 Musikern verbrachte den Vormittag beim Klettern und im Seilbahn-Parcours.

Die restlichen Reiseteilnehmer trennten sich, in Kelheim angekommen, in zwei Gruppen.

Die eine Gruppe fuhr in Begleitung des 1. Vorstands Reinhard Greulich mit dem Fahrgastschiff durch den Donaudurchbruch, direkt zum Kloster Weltenburg.

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Gruppe zwei wanderte mit der 2. Vorsitzenden Annette Maurer zur Befreiungshalle, von der man einen sagenhaften Ausblick auf Kelheim hat.

Nach einer einstündigen Wanderung erreichten wir fast Kloster Weltenburg. Zwischen uns lag noch die Donau, die wir in einer Zille (Fähre) überquerten.

Nachdem wir uns die Klosterkirche gemeinsam angeschaut  und zusammen zu Mittag gegessen hatten, ging die Fahrt zurück nach Beilngries, wo wir unsere Hochseilartisten wieder an Bord nahmen.

Wieder zurück in Kipfenberg konnte jeder die Zeit für eine Pause bzw. für die Vorbereitung des Abends nutzen.

Der Abend stand ganz im Zeichen der Musik.

Wir trafen uns im Kulturzentrum Krone (einer ehemaligen Brauerei) zu einem gemeinsamen Musikertreffen.

Die Trachtenkapelle Dilsberg eröffnete den Musikabend. Walter Nußko zog mit seinen Musikern wieder alle Register der Volksmusik und die Gäste konnten im vollbesetzten Saal wie immer hervorragende Blasmusik hören.

Neben Titeln wie „Arrival“, „Alte Kameraden“ etc., kam auch die gesangliche Präsentation nicht zu kurz.

Zu bewundern war einmal mehr die gesangliche Leistung von Anna Nußko mit „One Moment in Time“ und „The Power of Love“.

Als einen weiteren Höhepunkt präsentierten sich die Nußko-Zwillinge mit dem Lied „Ich reich dir meine Hand“.

Zum Dank für die Einladung und die gelungene Organisation dankte der 1. Vorsitzende Reinhard Greulich, dem Kipfenberger Vorsitzenden Joe Thoma mit einem Präsent.

Er überreichte einen in Handarbeit geschnitzten Wegweiser, in den die Silhouette des Dilsbergs in hervorragender Weise hineingeschnitzt war. Angefertigt wurde der Wegweiser von unserem Ehrenmitglied Rolf Ackermann.

Gleichzeitig überreichte er ein Bild, mit zwei Fotos des Dilsbergs und einem Gedicht, das der Ehrenkapellmeister Julius Beck, beim Dilsbergbesuch, ins Goldene Buch geschrieben hatte.

Das eine Foto war von Roland Rupp fotographiert und das zweite von Jürgen Maurer. Für die zur Verfügung gestellten Bilder möchten wir uns bei den Beiden hiermit recht herzlich bedanken.

Auch unser Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann, der als Mitglied des Musikvereins dabei war, überbrachte die Grüße des Dilsbergs und überreichte dem 1. Vorsitzenden eine neue Dilsberger Fahne.

Der Abend wurde mitgestaltet von der Volksgesangsgruppe Kipfenberg, die zwischendurch mit ihrem Liedgut im bayerischen Dialekt erfreute.

Der Ehrenkapellmeister ließ es sich nicht nehmen, Verse aus seinem selbstverfassten Buch „Lustige Gschichtn in Gedichtn“ zum Besten zu geben. Mit seinen lustigen und unterhaltsamen Gedichten wurden unsere Lachmuskeln stark strapaziert.

Anschließend spielte die Blaskapelle Kipfenberg zur Unterhaltung und zum Tanz auf. Sie spielten in einer kleineren Besetzung, was die Leistung aber keineswegs beeinträchtigte.

Wir feierten gemeinsam weiter und wer die Dilsberger Musiker kennt, weiß, dass wir ohne Gesang und das „Wolga-Lied“ den Abend nicht beenden konnten.

Sonntagsmorgens ging es zur Kipfenberger Trachtenhütte zum „Weißwurstfrühstück“.

Die Kipfenberger Musiker ließen es sich nicht nehmen für uns zum Frühschoppen aufzuspielen.

Schweren Herzens traten wir am Nachmittag, nicht ohne das Versprechen eines Gegenbesuchs, die Heimreise an.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei der Blaskapelle Kipfenberg, ihrem Vorsitzenden Joe Thoma und unserem Reinhard Greulich für die tolle Vorbereitung und Organisation des Ausflugs.

Bilder: U. Nußko, M. Feil, A. Maurer

Text: A. Maurer

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