„Fröhliche Weihnacht überall!“

 

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„Fröhliche Weihnacht überall!“
Musikverein zog durch die Gemeinde und stimmte auf Heiligabend ein
24. Dezember 2016

 

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Wenn sich auf dem Dilsberg trotz Nieselregen und böigem Wind an verschiedenen Plätzen Menschen versammeln und geduldig auf Musiker der Trachtenkapelle warten – dann ist Weihnachten. Es ist eine schöne Tradition des Musikvereins auf den Heiligen Abend musikalisch einzustimmen und die Gemeinde nimmt dieses Angebot mit Freude an.
 
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Hier heißt es ankommen, zusammen rücken und den Alltagsstress loslassen. Auch wenn die feuchte Luft unter die Winterjacke kroch, den Teilnehmern wurde es ganz warm ums Herz. „Fröhliche Weihnacht überall“ tönte es durch die Lüfte und der frohe Schall machte die Runde.

 

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An sieben Stationen legten die Musiker einen Halt ein und erfreuten an markanten Plätzen der Ortsteile die Bürger. Nachbarn, Freunde und zufällig Vorbeikommende blieben stehen und lauschten den wohlvertrauten Weisen.

 

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Wer nicht raus konnte oder wollte, der öffnete sein Fenster oder verfolgte vom Balkon aus die Jubelklänge. Die ersten drei Stationen, unter anderem in der Rainbach, hatten die Musiker bereits hinter sich als sie mit ihren roten Zipfelmützen im Dilsbergerhof eintrafen, wo sie wie von einer großen Familie sehnsüchtig erwartet und begrüßt wurden.

 

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Wer genau hinschaute entdeckte junge Gastmusiker aus Wiesenbach in den Reihen, den zehnjährigen Jannik Jacobs, der seit einem Jahr das Trompetenspiel lernt und mit seinem Bruder Lars, der die Percussion verstärkte, seinen Vater begleitete. Drei Lieder wurden jeweils gespielt, bevor Dirigent Walter Nußko „Frohe Weihnachten“ wünschte, dem sich die Musiker und Teilnehmer voller Herzlichkeit anschlossen.

 

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Es wurde sich gedrückt und alles Gute gewünscht – alle Jahre wieder und immer wieder sorgt die besondere Stimmung für große Gefühle.

 

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Danach ging es weiter in den Neuhof, wo „Im Bilsdacker“ auch Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann unter den Teilnehmern weilte und dem Musikverein für seinen Einsatz dankte: „Ich hoffe ihr spielt noch viele Jahre und haltet diese Tradition aufrecht.“

 

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Auf dem Anwesen Christ gab es mit „Hark! The Herolds Angels Sing“ sogar eine Premiere.  Dieses englische Weihnachtslied wurde vom Dirigenten speziell für seine Musiker arrangiert, da sie es in den Proben noch nie gespielt hatten war er entsprechend aufgeregt. Doch alles klappte, die Töne saßen, das neue Stück kam stimmig rüber und sorgte für internationalen Flair.

 

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Zum Abschluss ging es hoch in die Bergfeste, wo auf dem Dorfplatz eine große Menschenmenge in vergnügter Eintracht wartet. Weihnachten ist erst dann, wenn die Musiker spielen und darauf freuten sich alle bei einem gemeinsamen Plausch.

 

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„O du Fröhliche“ machte ansteckend die Runde, bevor „Stille Nacht, heilige Nacht“ die Menschen bewegte.

 

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Weihnachtslieder spielen mit dem Musikverein – auch in diesem Jahr ein friedliches Miteinander, an dem sich innere Wärme stimmungsvoll verbreitete und für strahlende Augen sorgte. Weihnachten – das Fest der Liebe, kann es schöner beginnen? Auf dem Dilsberg wohl kaum.

 

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Am 24. Dezember wird die Geburt des Kindes in der Krippe gefeiert, aber nicht nur, denn auch das Ehrenmitglied vom Musikverein, Karl Ohlhauser, wurde an diesem Tag geboren und zwar vor 85 Jahren.

 

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Das führte die Musiker noch auf die Tuchbleiche, wo sie ihm mit einem speziellen Ständchen gratulierten. Vorsitzender Reinhard Greulich dankte dem verdienten Musiker für seine jahrzehntelange Leistung und überreichte ein Präsent: „Viel Glück und alles Gute.“ 

Text: Beate Oemler
Bilder: Burkhard Zantopp
© www.dilsberg.de   24.12.2016

 




Musikverein Dilsberg kombiniert Kirchenkonzert mit guter Tat

 

 
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Musikverein Dilsberg kombiniert Kirchenkonzert mit guter Tat
Melodien die zum Nachdenken anregten begeisterten in der Katholischen Kirche
13. November 2016

 

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Ein Kirchenkonzert am Volkstrauertag, ist das angebracht? Diese Frage stellte sich der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg und kam zu dem Entschluss, es ist genau der richtige Tag, wenn das Programm die Botschaften des Tages entsprechend einbringt. Und das tat es. Vorsitzender Reinhard Greulich hieß die Besucher herzlich willkommen und führte in gewohnt souveräner Manier durch das abwechslungsreiche Programm. Stellvertretend für alle begrüßte er insbesondere Bürgermeister Frank Volk und den stellvertretenden Ortsvorsteher Karlheinz Streib.

 

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Das Publikum erwartete eine gelungene Mischung an Melodien, die unter der Leitung von Dirigent Walter Nußko gleichermaßen zum Nachdenken wie Loslassen anregten. Werke wie „The Young Amadeus“, das der Komponist seinem verstorbenen Freund widmete, sollte dazu beitragen Brücken zu den Verstorbenen zu bauen. Die deutsche Übersetzung von „You raise me up“ erläuterte den Kern der Botschaft: Wir sind nicht allein, wenn wir es nicht wollen. Mit diesem melancholischem Stück bewies die Trachtenkapelle einmal mehr, dass sie auch die leisen Töne beherrscht.

 

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Einen musikalischer Hinweis, dass wir trotz allem Leid, Problemen und Kriegen, zwar in einer nicht sorglosen aber doch wundervollen Welt leben, setzten die Musiker mit „What a Wunderful World“, von Solistin Anna Brieswitz gesungen. Bei einer weniger bekannten Version des „Ave Maria“ von Franz Biebl konnten die Zuhörer ihre Seele fallen lassen.

 

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Der französische Titel „Air“ bedeutet übersetzt einfache Melodie. Diese griff der Musikverein auf und Reinhard Greulich sprach dazu mit sonorer Stimme „Das Kartenspiel“ und erklärte beeindruckend wie die Symbole der Karten mit biblischen Ereignissen zusammenhängen.

 

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Ein oft gehörtes Lied, gerade in der bevorstehenden Adventszeit, ist „Aschenbrödels Tanz“ das die Musiker ebenso gekonnt intonierten wie „Panis Angelicius“ zu Deutsch „Engelsbrot“. Ein Beitrag der nicht nur zum Standardrepertoire großer Tenöre gehört, sondern auch von Sopranistinnen und der Musikverein hat eine ganz große in seinen Reihen, Anna Brieswitz. Sie begeisterte wieder einmal mit ihrem Stimmvolumen und Können und bezauberte das Publikum. Auch beim Lobpreisruf „Halleluja“, der unzählige Male vertont wurde und sich in der Fassung von Leonard Cohen zum Welterfolg formte. Das Programm stand bereits fest, als der Sänger am vergangenen Montag starb, nicht zuletzt deshalb passte dieses emotionsreiche Lied besonders in den Rahmen des Volkstrauertags. Mit dem „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabucco“ sollte musikalisch die Freiheits- und Friedensliebe der Völker, auch im Hinblick auf Flüchtlinge und deren Aufnahme unterstrichen werden.

 

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Dem Musikverein gelingt es immer wieder im positiven Sinne zu überraschen, dieses Konzert zählte zweifellos dazu. Das brachte ein begeistertes Publikum zum Ausdruck, indem es sich anerkennend von den Plätzen erhob und kräftig applaudierte. Proben gehören zum Musikerleben, aber von diesem Proben schwärmten die Musiker bereits im Vorfeld und zu Recht. Die Spielfreude war ihnen anzumerken und schenkte ein Konzertvergnügen der besonderen Art.

 

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Der Eintritt war frei, es wurde jedoch um eine Spende gebeten und auch hier bewies der Musikverein Herz. Die eine Hälfte war für die eigene Jugendarbeit bestimmt und die andere für die Aktion „Sarah, ein Dilsberger Mädchen braucht Ihre Hilfe“. Das achtjährige Mädchen mit Rhett-Syndrom benötigt dringend einen Aufzug um weiterhin in der vertrauten Umgebung ihrer Familie aufwachsen zu können. Vorsitzender Greulich informierte über den bisher guten Erfolg der Spendenaktion der Volksbank Neckartal sowie den Internetbericht auf dilsberg.de und stellte fest: „Dies ist jedoch nur ein Teil der Kosten, die für den Unterhalt eines schwer behinderten Kindes notwendig sind, deshalb geht auch die Hälfte der Spenden beim anschließenden Umtrunk an diese Stelle.“

 

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Das Kirchenkonzert des Musikvereins bewegte in jeder Beziehung, musikalisch und menschlich. Die Freude der Familie von Sarah teilte ihr Vater nach dem Konzert mit: „Die Welle der Hilfsbereitschaft hat uns überwältigt, herzlichen Dank!“

 

Beim Konzert sind 1200 € gespendet worden, davon gehen 600 € direkt an „Sarah
Herzlichen Dank an alle Spender!

Text: boe
Bilder: bz
 
 

 




Auf der Dilsberger Tuchbleiche begrüßte der Musikverein den Mai

 

 

 
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Auf der Dilsberger Tuchbleiche begrüßte der Musikverein den Mai
1. Mai 2016
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Trotz unbeständiger Wetterprognosen schnürten wieder viele Wanderer ihre Wanderschuhe und machten sich auf den Weg zum Dilsberg.
 
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Die Verantwortlichen freuten sich auch wieder viele Dilsberger aus den befreundeten Vereinen begrüßen zu können. Die hungrigen Besucher genossen das von den Musikern zubereitete Essen. Die Schnitzel wurden von unserem Freund Herbert Nußko und den fleißigen Helfern vorbereitet.
 
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Es zeigte sich, dass die aktiven Mitglieder der Trachtenkapelle und ihre Helfer nicht nur Musik machen, sondern auch auf professionelle Weise ihre Gäste bewirten können. Um den Ansturm bewältigen zu können musste auch der 1. Vorstand mit an die Fritteuse. Selbst der Bürgermeister schaute vorbei um sich von den Kochkünsten des 1. Vorstands zu überzeugen.
 
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Die Organisatoren hatten sich auf schlechteres Wetter eingestellt, aber Dank des Sonnenscheins zog es die meisten Besucher ins Freie und in die Sonne.
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Die musikalische Unterhaltung übernahmen befreundete Kapellen mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire, einer gelungenen Mischung aus moderner und traditioneller Blasmusik. Den Auftakt machten die „blauen Husaren“ aus Hockenheim und im Anschluss spielte der Musikverein Wiesenbach, unter der Leitung von Klaus Knörzer. Bekannte Melodien lockten die Besucher an und sorgten für gute Stimmung.
 
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Wie immer herrschte am Kuchenbuffet reger Andrang, weil Alle die selbstgebackenen Kuchen der Musikfrauen genießen wollten.
 
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Nach einem erfolgreichen Tag und gelungenem Abbau hatten wir uns die Erholung redlich verdient.
 
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Text und Bilder: Valerie und Annette Maurer
04.05.2016
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Filmreifes Frühlingskonzert der Trachtenkapelle Dilsberg

 

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Filmreifes Frühlingskonzert der Trachtenkapelle Dilsberg
Kapelle und Solisten überzeugten mit anspruchsvollem  Programm
12. März 2016 
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Wenn der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg zu seinem Frühlingskonzert einlädt steht das Programm unter einem bestimmten Motto, in diesem Jahr „Filmreif“.
 
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In der Graf von Lauffen-Halle hieß Vorsitzender Reinhard Greulich Besucher und insbesondere Bürgermeister Horst Althoff, Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann und Stellvertreter Karlheinz Streib, Verbandsdirigent Dennis Nußbeutel sowie eine Abordnung der Musikfreunde aus Endenburg willkommen.

 

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Am Anfang der Konzertplanung steht für Dirigent Walter Nußko die Suche nach dem Motto. Filmmelodien liegen im Trend und sind für das Publikum mit Wiedererkennungseffekt. Sobald das Motto steht, geht es um die Auswahl der Stücke. Auch wenn Filme nicht unbedingt sein Ding sind, ab sofort waren Filmabende angesagt, um ein Gespür für die Musiksequenzen zu bekommen. Es braucht seine Zeit bis das Programm steht, denn immer wieder fragt sich Nußko: „Kann ich das so machen?“ Originalmelodien arrangiert er speziell für seine Musiker und bastelt registerweise so lange an den Noten bis alles zusammen passt.

 

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Nach einem grandiosen Auftakt mit James Bond und Titelmelodien aus vier Filmen, übernahm Klarinettistin Vera Ohlhauser die Moderation und führte mit prägnanten Informationen an die Stücke heran.
 
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Bei „Forrest Gump“ standen die Flötistinnen Sophia Ohlhauser, Sophie Watzelt und Anna Briesnitz im Mittelpunkt und erinnerten gekonnt an den Oscar prämierten Film. „Spiel mir das Lied vom Tod“ beinhaltet im Original ein Solo auf der Mundharmonika, einen Part den Dorothea Jacobs auf der Melodica übernahm und für Nervenkitzel á la Wilder Westen sorgte.
 
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„Im weißen Rößl“ ist eine lustige Komödie mit bekannten Evergreens die man kennt und spontan mitsingt. Hier glänzte Karim Choukair als singender Oberkellner Leopold und fragte unter anderem galant: „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“ Romantisch wurde es in „Aschenbrödels Tanz“, ein Kultfilm der seit Jahren im Weihnachtsprogramm der Fernsehsender nicht fehlen darf. Der  Musikverein, für den Walter Nußko die Noten selbst schrieb, brachte die rührende Geschichte zu Gehör.
 
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Mit der wunderschönen, dramatischen Ballade von Adele und dem Bond Titelsong „Skyfall“ ließ Anna Briesnitz aufhören und sorgte für wohlige Gänsehaut. Der nächste Beitrag „Wir zwei – My dva“ tanzte aus der Reihe, doch nur bezüglich des Mottos, denn es handelte sich um keine Filmmelodie, aber ein Frühlingskonzert ohne Solisten-Polka ist unvorstellbar. Ein gekonnter Part für zwei Routiniers, Andreas Link am Flügelhorn und Hans-Walter Ziegler am Tenorhorn.
 
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Mit Kurt Fuchsenthaler teilt Andreas Link seine Leidenschaft zur Polka und Musikerkollege Joachim Hofmann stiftete die Noten „Von Freund zu Freund“. Solisten und Kapelle begeisterten mit rhythmischen Passagen und lyrischer Triomelodie, ein Polka die ins Ohr ging. In eine weit entfernte Galaxie entführte der Musikverein mit der „Star Wars-Saga“. Musikalisch geheimnisvoll erklang das Zusammenspiel der Flöten und Bässe, helle, schöne Melodien und dunkle Töne, die das Gute und Böse charakterisierten.
 
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Für die Musiker eine anspruchsvolle Herausforderung und am Ende siegten wie im Film die Guten. Herausforderungen liebt auch Sänger Karim Choukair, der den Evergreen „The Lion sleeps tonight“ interpretierte und mit afrikanischen Rhythmen den König der Löwen weckte. Der nächste Titel „I will follow him“ war ein lang gehegter Wunsch von Moderatorin Vera. Die Hauptstimme übernahmen die Saxophone und weckten temperamentvoll Erinnerungen an die amerikanische Filmkomödie „Sister Act“ mit Whoopi Goldberg.
 
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Irgendetwas Tolles zum Singen wünschte sich Sängerin Anna Briesnitz, besser bekannt unter ihrem Mädchenname Nußko und glänzte in der Rolle der österreichischen Kaiserin Elisabeth. Ihr Name hat sich geändert, ihre großartige Stimme nicht. Mit dem Lied „Ich gehör nur mir“ holte sie glanzvoll das Genre des Musicals auf den Dilsberg und sorgte für große Gefühle.
 
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Bevor sich der Musikverein mit „Adieu mein kleiner Gardeoffizier“ musikalisch verabschiedete, dankte Vorsitzender Greulich allen die zum Gelingen des Konzerts beigetragen hatten, allen voran den zahlreichen Gästen für die tolle Atmosphäre sowie der Trachtenkapelle und den Solisten für die wochenlange Probearbeit.
 
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Sein besonderer Dank galt Dirigent Walter Nußko für die musikalische Gesamtleitung sowie seinem Schwiegersohn Arne Briesnitz, der für den richtigen Ton und passendes Licht sorgte.

 

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Ein herzliches Dankeschön sprach er dem Sportschützenverein aus, insbesondere Erwin Lanzer und seinem fleißigen Team für die Küchenhilfe bezüglich der Speisen und Getränken. Es ist inzwischen eine schöne Tradition, dass sich die beiden Vereine bei ihren Festen gegenseitig unterstützen.
 
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Nach einem kurzen Bühnenumbau übernahmen die Musikerkollegen der Trachtenkapelle Mückenloch und boten zum Ausklang eines gelungenen Frühlingskonzerts einen weiteren musikalischen Leckerbissen.
 
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Unter der bewährten Leitung von Dirigent Karlheinz Dorner unterhielten die Musiker mit einem bunten Mix an guter Stimmungsmusik und rundeten den Abend gekonnt ab.
 
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de   13.03.2016
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20 Jahre Vereinsvorsitz: Reinhard Greulich zieht Bilanz

 

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20 Jahre Vereinsvorsitz: Reinhard Greulich zieht Bilanz
31. Januar 2016
 
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Zur Jahreshauptversammlung der Trachtenkapelle in der Tuchbleichenhalle begrüßte der Erste Vorsitzende Reinhard Greulich die Mitglieder und Ehrenmitglieder sowie den stellvertretenden Ortsvorsteher Karl-Heinz Streib. Die Totenehrung für die im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder wurde von der Kapelle musikalisch umrahmt.
 
Reinhard Greulich stellte fest, dass er in diesem Jahr dem Verein seit 20 Jahren vorsitzt. Nach 2-jähriger Mitarbeit in der Vorstandschaft als aktiver Beisitzer und einjähriger Erfahrung als Zweiter Vorsitzender übernahm er 1996 das Amt des Ersten Vorsitzenden von Hans Bellem, der nicht mehr zur Verfügung stand. Er konnte den Verein damals schon in einem soliden Zustand übernehmen und hat dies in seiner Amtszeit mit der tatkräftigen Unterstützung von Werner Erles als Zweiten Vorsitzenden und Ludwig Greulich als erfahrenen Kassier weiter ausbauen können.
 
Zu bewältigende Schwierigkeiten in dieser Zeit stellten u.a. die Verwaltung und Sanierung der Tuchbleichenhalle als Vereinsheim sowie deren Anschluss an das öffentliche Abwassernetz dar, was in Eigenregie und mit großem finanziellen und persönlichen Einsatz zusammen mit dem Musikzug des Turnerbundes bewerkstelligt werden konnte. Heute werden die Räumlichkeiten auf vielfältigste Weise genutzt.
 
Auch die Suche nach einem neuen Dirigenten im Jahre 1998 gestaltete sich schwierig, nachdem der bisherige Dirigent Dieter Disegna sein Amt niedergelegt hatte. Als wahren Glücksfall damals und heute bezeichnete Reinhard Greulich die Verpflichtung von Walter Nußko als neuen Dirigenten. Er hatte ihn in seiner direkten Nachbarschaft gefunden. Zunächst übergangsweise für ein bis zwei Monate eingestellt, stellte man schnell fest, dass Walter Nußko und die Trachtenkapelle auf derselben Wellenlänge liegen; heute ist dessen überdurchschnittliches Engagement aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken.
 
Um sich auch zukünftig dem Publikum mit einem breit gefächerten Repertoire präsentieren zu können, mussten in den letzten Jahren eine neue Verstärkeranlage und ein entsprechender Anhänger für den sicheren Transport beschafft werden. Weiterhin wurde ein Anbau an die Tuchbleichenhalle notwendig, um mehr Unterstellmöglichkeiten zu schaffen.
 
Dies alles war jedoch nur möglich, weil es immer wieder aktive und passive Mitglieder, aber auch Nicht-Mitglieder, gibt, die den Verein sowohl mit Sach- und Geldspenden sowie ihrer Arbeitskraft und dem entsprechenden Fachwissen unterstützen. Hierfür sprach der Erste Vorsitzende allen seinen ausdrücklichen Dank aus. Auch der Mitgliederstand blieb über all die Jahre ungefähr gleich. In seiner bisherigen Amtszeit durfte Reinhard Greulich mit Unterstützung der Vorstandschaft ca. 300-mal Geburtstagsglückwünsche des Vereins überbringen und nahm an ca. 100 Trauerfeiern als Vertreter des Musikvereines teil.
 
Reinhard Greulich bedankte sich abschließend nochmals bei allen, die ihn und die Trachtenkapelle in den letzten 20 Jahren auf unterschiedlichste Weise unterstützt haben und die Aktiven der Kapelle nutzten dies, um ihrem „Vorständel“ auf besondere Art und Weise auch einmal Danke zu sagen. Mit lustigen Anekdoten aus dem Vereinsleben in Reimform dargebracht, überreichten sie Reinhard Greulich unter großem Applaus ein Geschenk und versicherten ihm: „Wir sind froh, dass wir dich haben“. Dass die Überraschung gelungen war, zeigte die Sprachlosigkeit des Ersten Vorsitzenden. Bei den anschließenden Neuwahlen bestätigte die Versammlung deshalb einstimmig Reinhard Greulich für weitere zwei Jahre in seinem Amt, ebenso Petra Ohlhauser als Hauptkassiererin und als Schriftführerin Yvonne Kloß für jeweils ein weiteres Jahr. Das Jugendleitungsteam mit Nora Endrich und Valerie Maurer wurde ebenfalls wiedergewählt. Die Jahreshauptversammlung beendete die Kapelle auf musikalische Weise.
  
Text: Yvonne Kloß
Bilder: Valerie Maurer
07.02.2016
 
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Wenn die Musik spielt, dann ist Weihnachten!

 

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Wenn die Musik spielt, dann ist Weihnachten!
Musikverein stimmte mit bekannten Weisen auf den Heiligen Abend ein
24. Dezember 2015
 
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Auf dem Dilsberg beginnt Weihnachten erst dann, wenn der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg durch die Gemeinde zieht mit bekannten Weisen auf den Heiligen Abend einstimmt. Eine Tradition, die von vielen Bewohnern sehr geschätzt wird, von Jung wie Alt gleichermaßen.
  
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Zusammen mit Freunden und Nachbarn lauscht man den Klängen, vergisst die Hektik des Alltags und kommt zur Ruhe. An jeder der acht Stationen spürt man die besondere Wärme von Weihnachten, man rückt zusammen, spürt die Herzlichkeit und wünscht sich: „Ein frohes Fest!“
  
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Alle Jahre wieder ziehen die Musiker durch den Ort. Die Stationen sind die gleichen, was sich ändert ist die Reihenfolge, mal ist in der historischen Bergfeste der Abschluss oder so wie in diesem Jahr der Start, der gut zweistündigen Tour. Am „Rudolf-Maurer-Platz“ stimmten sich die Musiker ein und angesichts der wenig winterlichen Temperaturen erinnerte Dirigent Walter Nußko seine Musiker: „Wir spielen Weihnachtslieder!“ Er liebt diese Tradition sehr, griff selbst zur Trompete und stimmte in die Jubelklänge mit ein.
 
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In freudiger Erwartung füllte sich inzwischen der Dorfplatz in der „Oberen Straße“ immer mehr. Ein herzliches „Hallo“ klang über den Platz, doch als die Musiker zu ihren Instrumenten griffen kehrte besinnliche Ruhe ein.
  
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„Stille Nacht, heilige Nacht“ klang es bewegend über den Platz und eine feierliche Stimmung machte sich in den Herzen breit.
 
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Nach drei Liedern wünschte der Musikverein auch hier „Frohe Weihnachten“, ein Wunsch den die Teilnehmer dankbar erwiderten und an Nachbarn und Freunde weitergaben. „Ein frohes Fest.“, war von allen Seiten zu hören und das Ritual wurde von herzlichen Umarmungen begleitet.
 
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Mit einem Geburtstagsständchen gratulierten die Musiker ihrem über viele Jahrzehnte hinweg Aktiven, Karl Ohlhauser, zum persönlichen Festtag. Er lässt es sich nicht nehmen und kommt jedes Jahr mit seinen Gästen zum Dorfplatz, um seinen Musikerkollegen zuzuhören.
 
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Dann hieß es schnell die Instrumente einpacken und weiter zur nächsten Station, wo man die Musiker herzlich willkommen hieß.
  
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So wie im Ortsteil Rainbach, wo Zweifler am Weihnachtsmann eines besseren belehrt wurden, denn gerade als der Musikverein seine Weisen anstimmte kam der rote Geselle angesputet und verteilte Päckchen und die Weihnachtspost. Mit einem charmanten Lächeln im roten Kostüm und einer Nikolausmütze auf dem Schopf ging der Postbote auch am 24. Dezember seiner Arbeit nach und sorgte für strahlende Gesichter. Kein Wunder, denn wann kann man schon mal dem Weihnachtsmann bei der Arbeit zusehen?
  
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Eine weitere beliebte Station ist der Ortsteil Dilsbergerhof, wo das Zuhören für viele Familien als fester Bestandteil zum Fest gehört. Denn auch hier gilt: „Weihnachten ist erst dann, wenn die Musik spielt!“
  
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Weihnachten, das Fest der Liebe und Zeit der Gefühle, daran hat sich bis heute nichts geändert und diese positive Stimmung tragen die Musiker mit ihren Liedern durch die Gemeinde.
  
Text: boe
Bilder: bz
© www.dilsberg.de 25.12.2015
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Ausflug des Musikvereins Dilsberg an den Bodensee

 

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Ausflug des Musikvereins Dilsberg an den Bodensee
16.-18. Oktober 2015
 
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Nach Abschluss einer erfolgreichen, musikalischen Saison fuhren die Aktiven des Musikverein Dilsberg zu einem Wochenendausflug an den Bodensee. Unser erstes Ziel war der Rheinfall in Schaffhausen. Der Witterung geschuldet führt der Rhein zurzeit nur 1/3 seines normalen Wasserstandes, was man an der geringen Abflussmenge ersehen konnte.
 
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Die Weiterreise führte uns ins Sea Life Aquarium nach Konstanz. Dort konnten wir bis zu 3.500 Tiere in 35 Becken bewundern.  Als besonderes Highlight konnten wir den 10 quirligen Pinguinen bei der Fütterung zusehen. Im Anschluss setzten wir mit der Fähre über nach Meersburg und fuhren in unser Hotel in Richtung Bregenzer Wald nach Alberschwende.
  
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Am Samstagmorgen ging die Reise weiter nach Friedrichshafen mit einem Besuch des Zeppelinmuseums. Dort wurde uns die Geschichte und Technik der Luftschifffahrt näher gebracht und wir konnten eines der ersten Luftschiffe von innen besichtigen.
  
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Den Nachmittag verbrachten wir auf der Insel in Lindau. Unsere Freizeit nutzten wir zum Kaffee trinken, Einkaufsbummel oder zur Besteigung des Leuchtturms.
 
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Nach einem reichhaltigen Abendessen im Hotel ließen wir den Abend wie so oft beim Musikverein mit viel Gesang und Witz ausklingen.
  
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Bevor wir die Heimreise antraten, besuchten wir noch eine Führung auf der Bregenzer Seebühne. In diesem Sommer wurde die chinesische Oper „Turandot“ von Giacomo Puccini aufgeführt. Da auch 2016 „Turandot“ gespielt wird, konnten wir die dazugehörige Kulisse und Bühnenausstattung bewundern.
  
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Unsere letzte Station nutzten wir für eine Mittagspause in Ulm. Wir besichtigten das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161,53m).
  
Wir bedanken uns bei unserem Vorstand und seinen Helfern für die tolle Organisation und freuen uns schon auf weitere, kulturelle Höhepunkte.
Text: Annette Maurer
Bilder: Valerie Maurer
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Blasmusik, Backgroundchor & Solisten eine imposante Kombination

 

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Blasmusik, Backgroundchor & Solisten eine imposante Kombination
Trachtenkapelle Dilsberg präsentierte anspruchsvolles Frühlingskonzert
21. März 2015
 
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Das Frühlingskonzert des Musikvereins Trachtenkapelle Dilsberg ist für sein anspruchsvolles Programm bekannt, hier überzeugen Vielfalt und Qualität, was den Musikern wieder eine volle Graf von Lauffen-Halle bescherte.
 
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Vorsitzender Reinhard Greulich begrüßte die Besucher insbesondere Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann, seinen Stellvertreter Karlheinz Streib, Stadt- und Ortschaftsräte, Vereinsvertreter, Rudolf Forsthuber vom MV Endenburg, Verbandsdirigenten Dennis Nußbeutel vom Blasmusikverband Rhein-Neckar …
 
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… sowie Pfarrerin Dr. Sabine Bayreuther und Kaplan Marius Fletschinger. Unter den Besuchern weilte auch Ortsvorsteher a.D. und Ehrenmitglied Stefan Wiltschko, der zusammen mit seiner Schwester Margarete Canters den Klängen der Trachtenkapelle lauschte.
 
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Mit „After all“ eröffneten zwei großartige Solisten das Konzert, die Trompeter Andreas Link und Peter Jacobs spielten auf der Tribüne während ihre Kollegen einzogen. Die Kapelle startete mit dem neu entdeckten „Florentiner Marsch“, der seit Jahrzehnten in allen Notenmappen schlummert, ein schnelles Stück das die Musiker gleich zu Beginn forderte. Informativ führten Vera Ohlhauser und Reinhard Greulich durch das Programm und stellten das diesjährige Motto „My Fair Lady´s“ vor, wörtlich übersetzt die holden Damen. Die nicht ganz korrekte Schreibweise sollte den Musicalcharakter des Programms unterstreichen und bezog sich auf die Gäste aus Eschelbronn, dem Frauenchor „Vocalis“, den man herzlich willkommen hieß.
  
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Blasmusik und Backgroundchor das ist völliges Neuland, doch musikalische Herausforderungen liebt Dirigent Walter Nußko. Im Dezember setzte er sich mit der neuen Dirigentin Frauke Wagner-Arnold zusammen und brütete Ideen aus. Da es keine Notensätze für Chor und Kapelle gab setzte sie die Noten für ihren Chor selbst. „Da steckt eine Wahnsinns Arbeit dahinter.“, zollte ihr der Blasmusikdirigent Respekt.
  
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Das galt auch für die Technik, wo das richtige Gespür vonnöten ist damit die Stimmen gut zu hören sind. Wer bisher glaubte Blasmusik und Chor das passe nicht zusammen, der konnte an diesem Abend bei „When you believe“ feststellen, beim Musikverein schon. „Wir haben Berge versetzt, lange bevor wir wussten, dass wir es konnten.“ So lautet eine Textpassage, die auch zum Musikverein passt.
  
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Mit solistischen Einlagen unterstreichen die Musiker ihr Können, so wie die „Zwei Supermänner“ mit Marius Maurer und Hans-Walter Ziegler am Tenorhorn/Bariton. Mit Stücken aus „My Fair Lady“ setzten sich Solisten, Chor und Kapelle gekonnt in Szene.
  
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Die Geschichte der einfachen Blumenverkäuferin Eliza und Professor Higgins, der mit seinem Freund wettet aus ihr eine feine Dame zu machen, begeistert seit Generationen. Als Solistin glänzte Anna Nußko mit ihrer großartigen Sopranstimme. Der Musik gehört ihre Leidenschaft und das spürt das Publikum. „Immer wenn ich die Tracht anziehe weiß ich, es wird ein schöner Tag.“ Auch für Karim Choukair spielt die Musik eine wichtige Rolle. Obwohl er bei einem Talentwettbewerb den ersten Platz belegte, bleibt der Gesang sein Hobby. Der Auftritt mit Chor war etwas Neues und machte nicht nur ihm viel Spaß.
 
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Ein Frühlingskonzert ohne Polka, da würde etwas fehlen, für stimmungsvolle Abhilfe sorgte „Beruska“. Wie vielfältig Blasmusik sein kann, zeigte die Trachtenkapelle mit „Elton John Classics“, einem Medley seiner besten Hits. Kontrastreich ging es mit „Posaunenfreuden“ und der „Bodenseepolka“ u.a. mit einem Trompetensolo von Ralph Ziegler weiter.
 
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Stets mit Herzblut dabei ist Dirigent Nußko, der Texte verändert und Noten umschreibt bis alles zusammen passt. Nachts singt er sich durch die Lieder, berichtete er, auch wenn seine Frau behaupte er würde schnarchen. Ein Konzert, das bedeutet für ihn eine Kombination aus neuen Stücken und Anspruchsvollem. Seine Musiker suchen die Herausforderung und Perfektion ist gefragt, denn die Konzertphase bedeutet intensives Üben zu Hause. Das Resultat war wieder einmal überzeugend, was der kräftige Applaus des Publikums unterstrich.
 
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Mit Melodien aus dem Musical „Les Misérables“ gelang ein grandioses Finale. Die Geschichte über Entrechtete die sich zusammentun, um etwas zu bewegen, ist bis heute aktuell. „Am Ende vom Tag“ ging unter die Haut und die ganze Leidenschaft war im „Lied des Volkes“ spürbar, mit dem sich der Musikverein, Chor und Solisten emotionsvoll verabschiedeten.
 
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Am Ende dankte der Vorsitzende allen Beteiligten die zum Gelingen des Konzerts beigetragen hatten. Stellvertretend überreichte er Vera Ohlhauser und der Dirigentin des Frauenchors Blumen. Besondere Dankesworte richtete er an den musikalischen Gesamtleiter Walter Nußko, der wie immer vom Anfang bis zum Ende aktiv dabei war.
 
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Mit einem Ständchen gratulierten die Musiker ihrem Kollegen Uwe Stoye zum Geburtstag und dann galt es Abschied zu nehmen von einem langjährigen Musiker. Ehrenmitglied und Klarinettist Michael Roth beendete mit diesem Konzert nach 65 Jahren, davon 53 Jahre beim Musikverein Dilsberg, seine aktive Musikerkarriere. Ihn bezeichnete der Vorsitzende als tragende Säule des Vereins, auch in schwierigen Zeiten. Er sei in vielen Funktionen tätig gewesen, u.a. in der Vorstandschaft, habe den musikalischen Nachwuchs im Bereich Holzblasinstrumente ausgebildet und als Vizedirigent. Verbunden mit einem herzlichen Dankeschön wünschte er dem Ausscheidenden alles Gute für die kommenden Jahre.
   
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Nach so einem Auftritt zu übernehmen ist keine einfache Aufgabe und ein Fall für die Musiker der Trachtenkapelle Mückenloch.
  
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Mit viel Esprit sorgten sie unter der Leitung von Karlheinz Dorner für einen stimmungsvollen Ausklang und überzeugten mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire. 
 
Text: Oemler
Bilder:  Zantopp
© www.dilsberg.de   22.03.2015
 

 




Musikverein Trachtenkapelle ehrte aktive Musiker(innen) und ernannte neue Ehrenmitglieder

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Vorsitzender Reinhard Greulich ernannte neue Ehrenmitglieder. (von links: Waldemar Interwies, Siegfried Stefan, Rudolf Ohlhauser, Günther Galgenmaier, Hans-Walter Ziegler, Joachim Hofmann, Helmut Feil, Reinhard Greulich)
  
Musikverein Trachtenkapelle ehrte aktive Musiker(innen)

und ernannte neue Ehrenmitglieder
18. Januar 2015

Zur Jahreshauptversammlung der Trachtenkapelle in der Tuchbleichenhalle begrüßte der erste Vorsitzende Reinhard Greulich neben den Mitgliedern und Ehrenmitgliedern den stellvertretenden Ortsvorsteher Karl-Heinz Streib sowie den Schatzmeister des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar Jürgen Köttig.
  
Die Totenehrung für die im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder wurde von der Kapelle musikalisch umrahmt. Der Vorsitzende blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück in dem der Musikverein über das gesamte Jahr sehr aktiv war und auf vielfältige Weise sein musikalisches Können repräsentierte, was aus dem Bericht der Schriftführerin zu entnehmen war. Einen einwandfreien Kassenbericht legte die Hauptkassiererin vor.
  
Für ein weiteres Jahr stellten sich als zweite Vorsitzende Annette Maurer, als Hauptkassiererin Petra Ohlhauser und als Schriftführerin Yvonne Kloß zur Wahl und wurden in ihrem Amt einstimmig von der Versammlung bestätigt. Das Jugendleitungsteam wurde mit Nora Endrich und Valerie Maurer neu besetzt.
  
Im Anschluss ehrte der Schatzmeister des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar Jürgen Köttig für je 10-jährige aktive Mitgliedschaft Valerie Maurer, Vera Ohlhauser und Sophia Ohlhauser, für jeweils 30 Jahre Nora Endrich und Ralph Ziegler sowie Volker Ohlhauser und Reinhard Greulich für ihre 40-jährige aktive Arbeit im Verein. Die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief konnte Jürgen Köttig dem Bassisten und Ehrenmitglied Werner Erles zuteilwerden lassen, der bereits seit über 60 Jahren aktiv musiziert und auch in der Vorstandschaft über viele Jahre die Geschicke des Vereins mit lenkte. Eine solche Auszeichnung sei etwas Besonderes, so Köttig, denn im Jahr 2014 habe man im Blasmusikverband Rhein-Neckar diese Ehrung nur vier mal durchführen können.
 
Die besonderen Leistungen und jahrelangen Verdienste zum Wohle des Vereins würdigte der erste Vorsitzende Reinhard Greulich, indem er die aktiven Musiker Hans-Walter Ziegler, Joachim Hofmann und Helmut Feil zu Ehrenmitgliedern ernannte. Aus den Reihen der passiven Mitglieder wurden die beiden Kassenprüfer Waldemar Interwies und Günther Galgenmaier sowie Siegfried Stefan und Rudolf Ohlhauser für ihre jahrelange Unterstützung mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Die Jahreshauptversammlung wurde von der Kapelle auf musikalische Weise beendet.
 

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Schatzmeister des Blasmusikverbandes Jürgen Köttig ehrte langjährige aktive Mitglieder. (von links: Vorsitzender Reinhard Greulich, Vera Ohlhauser, Valerie Maurer, Sophia Ohlhauser, Ralph Ziegler, Werner Erles, Nora Endrich, Volker Ohlhauser, Jürgen Köttig)
 
Text & Bilder: Yvonne Kloß (MV)  

 




„Wenn die Musik gespielt hat, dann ist Weihnachten!“

 

„Wenn die Musik gespielt hat, dann ist Weihnachten!“
Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg stimmte auf Heiligabend ein
24. Dezember 2014
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Für viele Bürger gehört das Weihnachtsliederspielen vom Musikverein auf dem Dilsberg ebenso zum 24. Dezember wie das Christkind. Für die große Musikerfamilie der Trachtenkapelle ist es eine liebgewonnene Tradition an Heiligabend durch die Gemeinde zu ziehen und an acht Stationen die Menschen mit weihnachtlichen Weisen auf das Weihnachtsfest einzustimmen.
 
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Geduldig erwarteten an den Stationen erfreulich viele Bürger das Eintreffen der Musiker, die sich mit ihren rot-weißen Weihnachtsmützen zum Spielen aufstellten.
 
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Spürbare Ruhe und Zufriedenheit verbreitete sich mit Melodien wie „Kommet ihr Hirten“. Drei Lieder wurden an jeder Station gespielt, bevor Dirigent Walter Nußko „Frohe Weihnachten“ wünschte.
 
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Diesem Wunsch schlossen sich alle voller Herzlichkeit an. Unzählige Hände wurden geschüttelt, Nachbarn und Freunde in den Arm genommen, Neubürger spontan integriert. Eine friedvolle Stimmung, die reihum die Teilnehmer durch alle Altersklassen hinweg erfasste.
 
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Seit über 40 Jahren ist diese Tradition auch ein festes Ritual für die Familie von Stadt- und Ortschaftsrat Karlheinz Streib, der feststellte: „Wenn die Musik gespielt hat dann ist Weihnachten.“ Zusammen mit seiner Frau stimmt er sich im Dilsbergerhof auf das Fest ein. Bevor die Musiker weiter mussten durfte ein Lied nicht fehlen, speziell für ihren ehemaligen aktiven Musiker Kurt Heger erklang „O du fröhliche“.
 
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An allen Stationen trafen sich erfreulich viele Menschen und so kamen die Musiker zeitlich betrachtet etwas in Verzug, doch nach den Liedern wollten sie nicht gleich wegrennen, sondern erst noch jedem persönlich ein frohes Fest wünschen.
 
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So viel Zeit musste einfach sein und das war gut so, denn es herrschte trotz leichter Verspätung überall eine entspannte Atmosphäre, die von Zuhörern wie Musikern gleichermaßen genossen wurde.
 
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Dazu gehörte auch Ortsvorsteher Bernhard Hoffmann der seinen herzlichen Dank für das tolle Musizieren aussprach und die Hoffnung äußerte: „Diese Tradition möge auch in den nächsten Jahren so weitergehen.“
 
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Seinen ersten aktiven Einsatz absolvierte der zwölfjährige Moritz und war entsprechend aufgeregt. Doch es klappte alles bestens und nach den ersten Stationen war er bereits sicher: „Im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei!“ Sein weißes Saxophon mit orangefarbenen Klappen war optisch ein richtiger Hingucker. Es handelte sich um ein ultraleichtes Fabrikat aus Kunststoff, das dennoch mit einem weichen, angenehmen echten Saxophonsound überzeugt.
 
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Zum Abschluss ging es in die historische Bergfeste, wo nach dem Rudolf-Maurer-Platz in der Unteren Straße auch auf dem Dorfplatz in der Oberen Straße die Musiker freudig begrüßt wurden. Hier sorgte der erste Liedbeitrag zunächst für leichte Irritationen, doch Insider wussten warum ein „Happy Birthday“ die Runde machte, Geburtstagskind Karl Ohlhauser war selbst jahrzehntelang als aktiver Musiker mit dabei und freute sich nun über die musikalischen Glückwünsche seiner Kameraden.
 
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Doch danach hielt auch hier eine weihnachtliche Stimmung Einzug. Am Ende durfte das wohl bekannteste Lied nicht fehlen „Stille Nacht, heilige Nacht“, in das manch einer bewegt einstimmte.
 
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Weihnachten, das Fest der Liebe, in dieser Runde war es spürbar und dieses gute Gefühl nahmen viele mit nach Hause.
 
Text: Oemler
Bilder: Zantopp
© www.dilsberg.de   25.12.2014