Spendenübergabe der Erlöse des Kirchenkonzerts

Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg spendet Erlöse aus Jubiläumskonzert für wohltätigen Zweck

Bericht von Dilsberg.de/ 08.12.2023

 

Musik und soziales Engagement gehen Hand in Hand. Der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg krönte am 18. November sein 100-jähriges Bestehen mit einem bewegenden Kirchenkonzert. Beeindruckende 1.000 Euro Spenden kamen dabei für einen guten Zweck zusammen.

Rückblick auf das Konzert am 18. November 2023

Das Geld geht an das „Festessen für Bedürftige“, das am 10. Dezember von der Katholischen Kirchengemeinde Neckar-Elsenz in Bammental ausgerichtet wird. Damit das Geld rechtzeitig ankommt, übergab der Musikverein die Spendenerlöse am 7. Dezember im Katholischen Pfarrsaal Dilsberg. Reinhard Greulich, Yvonne Kloß und Annette Maurer vom Musikverein überreichten gemeinsam den symbolischen Scheck an Pfarrer Tobias Streit von der Katholischen Kirchengemeinde. Vorstand Reinhard Greulich bedankte sich beim gesamten Pfarrteam.

Besonders bei Manuel Brox, er hatte organisatorisch unterstützt. Greulich versicherte, dass der Musikverein in Zukunft gerne wieder für wohltätige Zwecke spielen wird. Dass beim Konzert so viele Spenden zusammenkommen, „damit hätten wir nie gerechnet“, erzählte Greulich froh. Einen wohltätigen Zweck in der Region zu unterstützen, lag ihnen sehr am Herzen. „Es geht an die weiter, denen es nicht so gut geht.“, dankte Pfarrer Streit dem Musikverein. Er hob das soziale Engagement des Musikvereins hervor, das nicht selbstverständlich sei. Mitgebracht hatte Streit eine gelbe Tüte, die er dem Musikverein als kleines Zeichen der Wertschätzung übergab.

„Darin steckt ganz viel Energie, wenn auch nur in Form von Traubenzucker“ verriet er augenzwinkernd. Helmut Mathies, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Katholischen Kirchengemeinde, freute ebenfalls sich über die großzügige Spende des Musikvereins. Sie trage dazu bei, den Bedürftigen ein festliches Essen zu ermöglichen. Mit der Initiative stärkt der Musikverein den Gemeinschaftsgedanken und setzt ein Zeichen des Miteinanders. Eine Aktion mit „Nachmach“-Potenzial.

 

T.+B. A. Maurer & mbue




Volkstrauertag

Gedenken an Opfer der Kriege

Bericht von Dilsberg.de/ 21.11.2023

 

Feier zum Volkstrauertag Dilsberg 2023

Zur alljährlich von der Ortsverwaltung Dilsberg veranstalteten Gedenkfeier zum Volkstrauertag konnte Ortsvorsteher Erles neben einigen Dilsberger Bürgerinnen und Bürgern Abordnungen mehrerer Dilsberger Vereine begrüßen, die diese Feier mitgestalteten: Kyffhäuserbund, Turnerbund, Schützenverein Dilsberg, Feuerwehr, Musikverein Trachtenkappelle und der katholische Kirchenchor, verstärkt durch die ChorYfeen.

Nach einem einleitenden, getragenen Bläserklang des Musikvereines hielt Erles seine Ansprache. Er bezog sich nicht nur auf das Gedenken an die Toten des Zweiten Weltkrieges, sondern stellte fest: „Dieser Tag ist zugleich ein Tag der tiefen Trauer. Wir trauern um die Opfer von Gewalt und Krieg überall auf der Welt, um Frauen, Männer und Kinder, die ihr Leben verloren haben oder deren Leben der Krieg überschattet hat. Denn Krieg bedeutet neben Tod auch vielfach Hunger, Leid und Not.

Krieg kennt keine Gewinner, sondern nur Verlierer. Die größten Verlierer sind die, die den Krieg am wenigsten begreifen können, unsere Kinder. Wir gedenken der Menschen, die wegen ihres Glaubens, ihrer Abstammung, oder ihrer politischen Gesinnung damals und heute zu Opfern wurden. Insbesondere gedenken wir den Menschen, die wegen ihrer Behinderung als ‚unwertes Leben‘ bezeichnet, verfolgt, diskriminiert und getötet wurden.“

Aus der Tatsache, dass wir in Deutschland seit 78 Jahren Frieden erleben dürfen, folgerte er: „Frieden ist eine Aufgabe! Er ist nicht selbstverständlich. Gerade die aktuellen Bilder aus Israel und Gaza führen uns vor Augen, wie fragil unser Frieden geworden ist? Dort wo nun zwischenzeitlich tausende Menschen verschleppt, vergewaltigt, zerstückelt und ermordet wurden. Dort wo aktuell ein Stellvertreterkrieg herrscht, der sich blitzschnell zu einem Weltkonflikt ausweiten kann.“ Erles gedachte der vielen aktuell betroffenen Soldaten und der vier Millionen Kriegsflüchtlinge in der Ukraine und in Nahost und mahnte an:  

„Bei all den Emotionen darüber dürfen wir nicht vergessen, dass diese Kriege nicht vom Volk, sondern von religiös besessenen Fanatikern und einer machthungrigen Elite ausgehen. Die Völker sind dabei die Leidtragenden und Opfer und nicht die Schuldigen.“

Sein Aufruf: „Wir sind heute hier, um diesen Gedenktag als einen Tag der Trauer und der Mahnung zu begehen. Trauer bedeutet Anteilnahme am Mitmenschen. Aus dieser Trauer entsteht die Verpflichtung, alles zu tun, damit nicht erneut unschuldige Menschen zu Opfern von Krieg, Terror und Gewalt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, den Anfängen zu wehren, den Radikalismus nicht aufblühen zu lassen und mutig einzuschreiten, wenn Mitmenschen unsere Hilfe brauchen.“ Abschließend zitierte er den früheren Reichstagspräsidenten Paul Löbbe, der seine Rede zum ersten Volkstrauertag in der deutschen Geschichte im Jahr 1922   mit den Worten schloss: „Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Tote zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet Abkehr vom Hass, bedeutet Hinkehr zur Liebe und unsere Welt hat die Liebe not“.  Sein abschließendes Fazit: „Der Frieden ist ein zerbrechliches Gut, das wir mehr denn je schützen müssen.“

Der Chor unter Leitung von Frau Stegmann leitete mit dem Choral „Verleih uns Frieden gnädiglich…“ zur Ansprache von Frau Pfarrerin Deichl über. Bezugnehmend auf die Ansprache von Ortsvorsteher Erles stellte diese fest: „Manchmal habe ich den Eindruck, dass unser Leben so überflutet ist von diesen anderen, grausamen Bildern, dass es uns schwerfällt zu erklären, was Frieden ist und wie Frieden aussehen könnte.“ Ein gutes mögliches Erscheinungsbild von Frieden sah sie in der Aussage des Propheten Micha: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Micha 4,3)

Das bedeutet für sie: Aus dem bestehenden wird etwas anderes gemacht. Es entstehen neue Friedensbilder, die so lauten könnten: „Sie werden ihre geballten Fäuste öffnen und Hände reichen. Sie werden sich von ihren gewaltvollen Worten trennen und Worten der Liebe und des Miteinanders Raum geben. Sie werden anderen nichts Schlechtes nachsagen, sondern das Gute sehen, das in allen Menschen steckt … Krieg und Frieden ist eine Angelegenheit, die in unseren Herzen wohnt. Eine innere Haltung, mit der es bei mir ganz persönlich anfängt.“ Deichls Vorschlag: „Vielleicht wäre es ja wirklich eine schöne Aufgabe, gemeinsam Friedensbilder zu entwerfen. Denn je mehr Bilder ich vom Frieden habe, desto greifbarer, vorstellbarer kann er werden.“ Aus dem jeden Gottesdienst begleitenden Friedensgruß leitete sie ab:

„Der Friede Gottes ist so groß, dass unsere Herzen und Gedanken in ihm aufgehoben sind. In ihm finden wir Kraft, uns für den Frieden einzusetzen. In seinem Frieden sind wir mit Gott und allen Menschen verbunden. Und das ist für mich ein wunderbares Bild für den Frieden. Eine große Verbundenheit zwischen allen Menschen. Eine Welt, in der sich alle die Hände reichen. Ein Miteinander, bei dem niemand Angst haben muss vor dem nächsten Tag und in dem wir alle unseren Platz haben. – Und Gott mittendrin.“ Ihre Ansprache endete mit einem Fürbittengebet und dem alle vereinenden „Vater unser“.

Mit dem tröstenden Choral „Meine Zeit steht in Deinen Händen ….“ leitete der Chor zum vom Ortsvorsteher vorgetragenen Totengedenken und der Kranzniederlegung über. Als die beiden Feuerwehrmänner den Kranz zum Ehrenmal trugen und der Ortsvorsteher gemeinsam mit seinem Vorgänger die Kranzschleifen richtete, gingen die Fahnen der Vereine unter dem vom Musikverein vorgetragenen „Ich hatt‘ einen Kameraden ….“ nieder.

Ortsvorsteher Erles dankte abschließend unter persönlicher Namensnennung allen Beteiligten an dieser Feier und rief zur Spende an die „Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ auf, nicht ohne den Besucherinnen und Besuchern einen letzten Wunsch mit auf den Weg zu geben:

„Ich wünsche, dass wir mit all unseren persönlichen Möglichkeiten dazu beitragen, dass Friede, Mitgefühl und gegenseitiges Verständnis in unserer Gemeinde erhalten bleibt und hoffe sehr, dass die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen schnellstens beendet werden.“

Dilsbergerhof, 20. November 2023                                             

T. Walter Berroth

B. Sandra Rupp




Kirchenkonzert

Musikverein begeisterte mit meisterhaftem Kirchenkonzert

Bericht von Dilsberg.de/19.11.2023

 

Musikverein feierte Jubiläumsjahr mit meisterhaftem Kirchenkonzert

Eine perfekte Mischung sorgte für einen perfekten Konzertabend. Auf stolze 100 Jahre Bestehen blickt der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg in diesem Jahr. Mit einem bewegenden Kirchenkonzert setzten die Musikerinnen und Musiker am vergangenen Samstag einen glanzvollen Höhepunkt ihres Jubiläumsjahres. Es stellte den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten dar.

In der gut besuchten katholischen Kirche Dilsberg freute sich Vorstand Reinhard Greulich über „die Vollendung einer 100-jährigen Vereinsgeschichte“.

Im Altarraum hatten sich die 28 Musikerinnen und Musiker ihre „Bühne“ eingerichtet. Auf dem Programm standen bekannte Größen der Musikgeschichte.

Los ging es mit „Ave Verum Corpus“, zu Deutsch „Sei gegrüßt wahrer Leib“ – eine der bekanntesten und beliebtesten geistlichen Kompositionen Mozarts. In der Hymne wird der Leib Christi gepriesen.

Mit ihren gerade mal 46 Takten bot die kurze, emotionale Motette einen ergreifenden Auftakt. Gefolgt vom leidenschaftlichen Vortrag des bekannten Bonhoeffer-Liedes „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ in einer Bearbeitung von Martin Scharnagl. In den Kirchenbänken wiegten die Köpfe mit und so manche Gäste sangen innerlich das Lied zur Musik mit.

Valerie Maurer und Andreas Vogt moderierten sympathisch durch das abwechslungsreiche Programm. Zu jedem Stück gaben sie eine kurze Einführung und erläuterten die Geschichte zu den Stücken.

Ebenfalls beim Konzert dabei: Vier Sängerinnen des „Vocalis“-Ensembles Eschelbronn. Anna Briesnitz, Lisa Dick, Melanie Schumacher und Judith Petermann beeindruckten mit herausragendem a cappella Gesang. Mit dem Lied „Black Bird“ (Beatles) führten sie in die Zeit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.

Mühelos verschmolzen ihre Stimmen miteinander. Die Interpretation von Billy Joels „Lullaby“ lud die Zuhörer zum Träumen ein. Mit fantastisch koordinierter Body Percussion zum Gospel „Bring me little Water Sylvie“ (Leadbelly) brachten die Sängerinnen das Publikum zum Staunen. Stimmungsvoll hüllte „Der Mond ist aufgegangen“ (vertont von J.A. Schulz) den Kirchenraum in eine dichte, meditative Atmosphäre. Mit begeistertem Zwischenapplaus bedankten sich die Besucher für das Klangerlebnis.

Instrumental überzeugten Tina Maurer (Tenorhorn) und Joachim Hoffmann (Es-Horn) in der imposanten Motette „Ave Maria“ (R. Cameron). Gefühlvoll baute sich der Klang langsam auf und reichte schließlich bis in den letzten Winkel der Kirche.

Leonard Cohens Folk-Rock-Song „Halleluja“ sang Anna Briesnitz anschließend solistisch und berührte mit ihrer klaren Stimme das Publikum.

Direkt ins Herz ging „Bella Romantica“ (S. McMillan) und bezauberte als musikalische Liebeserklärung. „Only Time“ (Enya) – traurige Berühmtheit erlangte es als Untermalung der Berichte über die Anschläge des 11. September – ließ Erinnerungen aufsteigen. Mit der sanften Klangfarbe erzeugten die Musiker eine starke Akustik.

Mitschwingen hieß es dann bei der bekannten Filmmusik „Can You Feel the Love Tonight“ (Elton John). Dem Publikum machte es sichtlich Spaß, in den Melodien zu schwelgen. Schwungvoll ließ Dirigent Walter Nußko die Musikerinnen und Musiker zur Höchstform auflaufen. Im Nu war der Abend verflogen und es hieß Abschied nehmen.

Mit „Kimm guat hoam“ (Die Seer) – solistisch von Anna Briesnitz und Yvonne Kloß dargeboten – bedankten sich die Musikerinnen und Musiker bei den Zuhörern.

Vorstand Reinhard Greulich sprach den Wunsch aus, „dass man sich hoffentlich bald wiedersieht“. Den Musikern dankte er für ihre enorme Leistungsbereitschaft. Es sei nicht selbstverständlich, sich bei den zahlreichen Veranstaltungen das ganze Jahr über einzubringen.

Ohne Zugabe ließen die Gäste den Musikverein aber nicht gehen. Mit „My Dream“, ein Musikstück für Solo-Flügelhorn und Orchester (P. Leitner) setzte der Musikverein einen fulminanten Schlusspunkt. Die Musiker bewiesen einmal mehr, wie virtuos sie ihre Instrumente beherrschen und aufeinander abgestimmt sind. Begeisterte Zuhörer füllten die Kirche mit anhaltendem Applaus.

Es passt alles an diesem Abend. Ein gelungenes Konzert, das anschließend bei gemütlichem Beisammensein ausklang.

Auf Eintrittsgelder verzichtete der Musikverein. Mit den eingenommenen Spenden soll das von der Katholischen Kirchengemeinde Neckar-Elsenz geplante „Festessen für Bedürftige“ am 10. Dezember in Bammental unterstützt werden.

T. mbue

B. BZ




Helferfest der Dilsberger Jubiläumsvereine

Helferfest der Dilsberger Jubiläumsvereine

Bericht von Dilsberg.de/ 25.10.2023

Zu einem Helferfest der Dilsberger Jubiläumsvereine trafen sich am letzten Samstag ca. 50 Personen in der Tuchbleichenhalle auf dem Dilsberg.

Eingeladen hatten die ev. Kirchengemeinde, die Nachtwächter, der Musikverein und der Sportschützenverein Dilsberg.

Es war den 4 Jubilaren ein besonderes Anliegen, sich bei allen Helfern zu bedanken, die dazu beigetragen hatten, dass die Jubiläumsveranstaltung am 1. Mai, so ein toller Erfolg war.

Wie schon berichtet wurde, feierten die ev. Kirche ihr 150-jähriges Bestehen, die Nachtwächter und der Musikverein ihr 100-jähriges und der Sportschützenverein sein 50-jähriges Vereinsjubiläum gemeinsam am 1 Mai auf der Tuchbleiche.

Neben den Mitgliedern der Jubelvereine war auch der Förderverein der evangelischen Kirche bei diesem Helferfest gerne gesehen, da diese die Bewirtung beim Nachtwächter-Rundgang am Vorabend des 1. Mai übernommen hatten.

Pfarrerin Michaela Deichl und Reinhard Greulich (Vors. des Musikvereins) begrüßten die Gäste und bedankten sich noch einmal bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung der Jubiläumsveranstaltung.

Angefangen bei der gemeinsamen Organisation, dem Zelt Auf-und Abbau, der Durchführung des Gottesdienstes und der Bewirtung des ganzen Festes, wurde von allen Beteiligten die gute Zusammenarbeit und das gute Miteinander betont. Auch dafür bedankten sich die Vereine bei allen Beteiligten.

Karlheinz Streib lies es sich nicht nehmen sich für die Einladung, im Namen aller Gäste, zu bedanken. Bei der Gelegenheit wies er auf die Pflanzung des Jubiläumsbaumes auf dem Dilsberger Roseplatz hin.

 

Der Obst-und Gartenbauverein Dilsberg hat den Jubelvereinen einen Feldahorn gestiftet. Am 03. November soll dieser gepflanzt werden.

Nach einem guten Essen saßen die Mitglieder der Jubelvereine und Helferinnen und Helfer noch gemütlich beisammen und verbrachten gemeinsam einen schönen Abend.

T. Annette Maurer

B. BZ

 




Mitgliedertag der Trachtenkapelle

Musikverein ehrte langjährige Mitglieder

Bericht von Dilsberg.de/ 30.09.2023

Am vergangenen Sonntag lud der Musikerverein Trachtenkapelle Dilsberg seine Mitglieder zu einem Weißwurstfrühstück in die Graf-von-Lauffen-Halle ein.

Die Idee zu dieser Veranstaltung kam daher, dass in Zeiten der Corona-Pandemie, keine Geburtstagsbesuche gemacht und keine Geburtstagsständchen dargeboten werden konnten. Daher entschlossen sich die Musiker, einen Mitgliedertag für die passiven Mitglieder zu gestalten.

Zu diesem Event hatten sich ca. 70 fördernde Mitglieder angemeldet, die den Tag sichtlich genossen. Die Kapelle spielte in altbewährter Weise zur Unterhaltung auf. Währenddessen ließen die Gäste sich die Weißwürste und das dazugehörige Weißbier schmecken.

Im Anschluss ehrte der 1.  Vorsitzende langjährige Vereinsmitglieder.

Neben 10-, 20-, 30-, 40- und 50-jähriger Vereinszugehörigkeit konnten Rudolf Ohlhauser und Rudolf Maurer für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt werden.

Besonders stolz war der Verein darauf, dass gleich zwei Mitglieder, Kurt Heger und Karl Ohlhauser, für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden konnten.

Am Nachmittag servierten die Frauen des Musikvereins noch frischen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Musikalisch ging es weiter mit verschiedenen Musikstücken, die die Gäste sich gewünscht hatten. Dadurch wurde ein schönes und buntes Unterhaltungsprogramm auf die Beine gestellt.

Neben Stücken wie „Arrival“, „Die Vogelwiese“, „Böhmische Liebe“ und der „Bodensee-Polka“, wurden auch Klassiker gesanglich von Anna Briesnitz, Yvonne Kloss und Reinhard Greulich dargeboten, wie „The Power of Love“, „ Ich war noch niemals in New York“ oder „Aus Böhmen kommt die Musik“. In diesen Gesang stimmte das Publikum voller Begeisterung mit ein.

Die Besucher freuten und bedankten sich für diesen schönen, unterhaltsamen Nachmittag und sehen voller Freude schon auf das nächste Event. Am 18. November 2023 gibt der Musikverein ein Kirchenkonzert in der katholischen Kirche. Dieses Konzert wird dann auch der Abschluss des Jubiläumsjahres für den Musikverein sein. 

Text: Annette Maurer

Bilder: Sonja Link




„Unter der Burg Fest“

Das Dilsberger Burgfest kehrt zurück mit neuem Konzept und neuem Ort

Bericht von Dilsberg.de/ 10.09.2023

 

Das Dilsberger Burgfest feierte sein Revival

Kann die Erfolgsgeschichte des Dilsberger Burgfestes fortgeschrieben werden? Sie kann! Den Beweis lieferten die Dilsberger vergangenen Samstag.

Mit klugem Konzept kehrt die beliebte Veranstaltung nach einer mehrjährigen Pause als „Unter-der-Burg-Fest“ zurück.

Zur Freude der Dilsberger und aller Fans des Festes. Schutz vor der intensiven Mittagssonne boten die Sonnenschirme.

Über das wiederauflebende Burgfest freute sich Bürgermeister Frank Volk: „Wir wollen es wieder haben!“, bekräftigte er als Schirmherr der Veranstaltung in seiner Eröffnungsrede. Er ließ es sich nicht nehmen, das Fest bei Gesprächen an den Tischen zu genießen.

Los ging es schon am Vormittag. Die ersten Gäste trafen ein und suchten sich ein gemütliches Plätzchen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Töne der Trachtenkapelle Dilsberg klangen weit ins Tal und verkündeten: Hier ist was los! Walter Nußko bot mit seinen Musikerinnen und Musiker die passende Begleitung am sonnigen Mittag.

So manche solistische Einlage und Duette sorgten für heitere Stimmung auf dem Tuchbleichenplatz. Denn das Burgfest – 1985 fand es erstmalig und zuletzt 2015 statt – wurde dieses Mal nicht im historischen Burgareal, sondern unterhalb der Feste ausgerichtet. Nach einem intensiven Sommer auf und um die Burgbühne herum wollte man die Anwohner in der Feste etwas zur Ruhe kommen lassen.

Das tat dem Fest jedoch keinerlei Abbruch. Ursprünglich hatte Ortsvorsteher Andreas Erles das Interesse an einer Wiederauflage des Burgfestes bei den Dilsberger Vereinen perspektivisch abgefragt, um in zwei oder drei Jahren neu zu starten. Doch schnell fand sich eine Gruppe zusammen, die das Fest schon für dieses Jahr plante.

v.l.n.r.: Thomas Schild (1. FC ), Christian Rupp (Tennisclub), Uwe Rupp (Förderverein freiwillige FW), Wolfgang Berberich (1. FC), Axel Fischer (Turnerbund), Daniel Rittmeier (1. FC), Ortsvorsteher Andreas Erles, Bürgermeister Frank Volk

Losgelöst vom Gedanken „So war das aber immer“ setzten vier Dilsberger Vereine – Tennisclub, Turnerbund, 1. FC Dilsberg und Förderverein der Feuerwehr – einen gelungenen Erlebnistag für Groß und Klein um. Mit klugem Konzept brachten sie frischen Wind auf den Berg und hauchten dem legendären Ereignis neuen Lebensgeist ein.

Ein buntes Programm hatten sie sich für Alt und Jung überlegt. Zudem wurden Helferteams und Livemusik organisiert.

Mit dem eingesetzten Bon-System wurden die Stände entlastet und konnten sich auf die Ausgabe der Speisen und Getränke konzentrieren.

„Dass wir kulinarisch Hochwertiges anbieten, war uns sehr wichtig“, betonte Axel Fischer vom Turnerbund. Flammkuchen boten Thomas Schild und Wolfgang Berberich mit dem Ape-Mobil an. Besucher freuten sich über einen Plausch und die frisch zubereiteten „Griechen“ und „Klassischen“.

Von der Feuerwehr gab es Grillwürste („Normale“ und vom Wildschwein) sowie Pommes und Fetakäse.

In wechselnden Schichten lief das reibungslos und in bester Stimmung.

Neben den Essensangeboten waren – vor allem bei den sommerlichen Temperaturen – kühle Getränke gefragt. Auch das war in gut kalkulierter Menge sichergestellt. Neben alkoholfreien Getränken mixte das Team u. a. Aperol Spritz und hatte verschiedene hochwertige Weine im Bestand.

Gleich zwei Bierstände boten verschiedene Sorten an. Neben dem großen Stand der Vereine hatten sich die Dilsberger Braukünstler mit ihrer „Dilsch“-Marke positioniert. Gut gelaunt freuten sie sich über interessierte Nachfragen und wussten über ihre Zukunftspläne zu berichten.

Sichtlich wohl fühlten sich die Gäste auf den Sitzbänken bei kühlen Getränken und in lockerer Stimmung. Wer es etwas bequemer mochte, nahm in einem der aufgestellten Liegestühle Platz. So ließ es sich gut verweilen. Bestens versorgt mit Speis´ und Trank´, lauschten die Besucher der Musik, kamen ins Gespräch und genossen das bunte Treiben.

Eine gelbe Hüpfburg nahm bewegungsfreudige Kinder in Empfang. Während sich die Eltern und Großeltern in Richtung Flammkuchen, Bratwurst oder Kuchenbuffet begaben, erkundeten sie vergnügt die Spielburg.

BM Frank Volk und OV Andreas Erles OV Andreas Erles

Bürgermeister Frank Volk freute sich, „dass das Fest wieder erstrahlt.“ Ortsvorsteher Andreas Erles sprach den Organisatoren und Mitwirkenden seinen Dank aus. Zusammen haben die Vereine mit weiteren Unterstützern das Fest ermöglicht. So bescherte ein heiterer Sommertag beglückte Besucher, die sich beeindruckt zeigten, über die Dilsberger Art des „modernen Fassbier-Anstichs“. Der fand zur Erheiterung und mangels Fass virtuell statt. Doch das machte nichts. Von der Dilsberger Braukunst konnte sich schließlich jeder selbst überzeugen. Denn Dilsberg braut seit Kurzem eigenes Bier. Probieren ließ sich das „Dilsch“ am Stand vor Ort bei den Sebastian Werner, Oliver und Benjamin Oertel.

Große Freude herrschte bei den Kameraden der Feuerwehr des Rhein-Neckar-Kreises. Wer sich fortbildet, braucht schließlich auch ein Mittagsessen und das gab es beim Burgfest. Ortschaftsrätin Anne Oehne-Marquardt fand das so klasse, dass sie ihnen das Essen kurzerhand spendierte. Im Gegenzug wünschte sie sich ein gemeinsames Foto.

Miss Daisy and her Backseat Lover Dominik Jammernegg

Nach der Trachtenkapelle Dilsberg, die unter Leitung von Walter Nußko für einen stimmungsvollen Mittag sorgte, bezog am Nachmittag die Dilsberger Band „Miss Daisy and her Backseat Lover“ die Bühne. Die drei Musiker überzeugten schon bei der Groove Night im August.

Mit ihren gefühlvollen Interpretationen bekannter Songs, unter anderem von Tom Odell, den Smashing Pumpkins, The Cure und Radiohead begeisterten sie das Burgfest-Publikum, das mit reichlich Applaus dankte.

Gegen Abend färbte sich der Himmel im Sonnenuntergang und beim Burgfest sorgten Lichtinstallationen für ein gemütliches Ambiente. Den technischen Part hierfür hatte Markus Gaa von der Burgbühne übernommen.

Weitere Besucher – nicht nur die Jugend – strömte mit einsetzender Dämmerung zum Fest. Es war nicht mehr so einfach, sich ein Plätzchen zu ergattern.

Aber das brauchte es auch nicht, denn die Tanzfläche wurde eröffnet. Musikalisch wurde es wild, denn „Kraft und Kraftin“ übernahmen die Bühne, die mittlerweile in buntes Licht getaucht war. Die Band beförderte das feierfreudige Publikum in eine ausgelassene Tanzparty unter sternenklarem Nachthimmel.

Dank der vielen Helferinnen und Helfer vor, neben und hinter den Kulissen gelang das erste Burgfest in der Vereinsgemeinschaft.

Der riesige organisatorische Aufwand funktionierte, was sich an den strahlenden Gesichtern ablesen ließ.

Christian Rupp vom Tennisclub freute sich über die hervorragend funktionierende Zusammenarbeit der Vereine. Das ist ein toller Erfolg!

Tennisclub, Feuerwehr und Turnerbund

Um das Einzelrisiko für die unterstützenden Vereine möglichst gering zu halten, geht am Ende alles in eine gemeinsame Kasse. Je nach Zahl der Helferinnen und Helfer aus den Vereinen wird der Gewinn aufgeteilt. So einfach kann Vereinsgemeinschaft sein.

Ein großer Dank gilt allen Unterstützern und Sponsoren, u. a.: Burgbühne Dilsberg, Volksbank und Sparkasse Neckartal, Friseursalon Hairlich, Stadtwerke Neckargemünd, Fa. Roth Baustoffe, Getränke Ziegler, Fa. TK Dilsberg, Fa. Klose Dachtechnik, die technischen Dienste der Stadt Neckargemünd, Kuchenspender und -spenderinnen.

T: mbue

B: BZ, Sandra Rupp

 

 

 




Nachruf Stefan Wiltschko

Nachruf Stefan Wiltschko – Dilsberg

Bericht von Dilsberg.de/ 29.07.2023




Eintragung in das Goldene Buch Dilsberg

Evangelische Kirche, Musikverein, Nachtwächter und Sportschützenverein tragen sich ins Goldene Buch Dilsberg ein – Dilsberg

Bericht von Dilsberg.de/ 20.06.2023




Berggottesdienst

Stimmungsvoller Berggottesdienst am Pfingstmontag gefeiert – Dilsberg

Bericht von Dilsberg.de/ 30.05.2023




Scheckübergabe der Jubiläumsvereine an die Tafel

Tafel Neckargemünd freute sich über Scheckübergabe – Dilsberg

Bericht von Dilsberg.de/ 15.05.2023