Jugendwochenende

 


Jugendwochenende

der „Nachwuchsmusiker“
vom Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg

23. Juli 2005

 

 

Auch in diesem Jahr hatten die beiden Jugendleiterinnen Caroline Lichtenberger und Lisa Nußko, für den Musikernachwuchs ein tolles Programm organisiert und zur Übernachtung eingeladen. 22 Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren trafen samstags um 15:30 Uhr voller Erwartung an der Tuchbleichenhalle ein.

Zum besseren kennen lernen wurden voller Kreativität T-Shirts mit Textilfarben bemalt und individuell mit Instrument und Namen versehen. Bei der anschließenden Stadtrallye galt es auch ganz schön knifflige Fragen zu beantworten, z.B. welche Verbindung zwischen Schweden und Dilsberg, außer der Freundschaft der beiden Musikvereine, besteht? Etwas einfacher war da die Lösung zu finden, was ausschwärmende Bienenvölker mit dem Dilsberg zu tun haben. Innerhalb der Gruppe befanden sich ein paar Gewiefte die sich im Ort auskannten und genau wussten, wo sie nach der gesuchten Lösung Ausschau halten mussten. Bei all der Lauferei nach der richtigen Lösung war das leckere Eis im Café Pippifax eine willkommene Unterbrechung.

Während sich ein Teil an die Vorbereitung des Essens machte, nutze der Rest die Zeit für sportliche Aktivitäten und veranstaltete im Burggarten ein kleines Fußballturnier. Da schmeckte anschließend das Gegrillte und die erfrischenden Salate doppelt so gut.


Großen Anklang fand das schwedische „Kubbspiel“, wo man mit Hölzern nach Hölzern werfen muss. Wie die Spielregeln lauten? Keine Ahnung! Keiner konnte es genau sagen, aber es hat allen wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Um 22:00 Uhr machte man sich, mit Laternen und Fackeln bestens ausgerüstet, auf zur Nachtwanderung. Im Burggarten spielte man noch ein bisschen verstecken. Glücklicherweise wurden alle gefunden und keiner ging verloren. Gemütlich saß man beim Lagerfeuer zusammen, grillte die letzten Würstchen sowie Marshmellows


und als es zur Geisterstunde schlug verabschiedeten sich die ersten und legten sich auf´s Ohr. Ein paar ganz hartnäckige zeigten aber enormes Durchhaltevermögen und ließen die Betreuer noch lange nicht zur Ruhe kommen.

Bereits um 6:00 Uhr standen die ersten wieder auf der Matte und gleich als der Bäcker seine Tür geöffnet hatte, versorgte sich die fidele Gruppe mit frischen Brötchen für das abschließende Frühstück. Als die Eltern ihre Kids wieder abholten, nahmen sie zwar müde aber auch zufriedene Kinder mit nach Hause.

Alles in allem hatte dieses erlebnisreiche Wochenende viel Spaß gemacht
und ein herzlicher Dank ging an Caroline und Lisa.

Bilder: Caroline Lichtenberger
Text: boe

 

 




Wonnemonat Mai mit musikalischen Klängen begrüßt

 

 

Wonnemonat Mai
mit musikalischen Klängen
begrüßt

Traditionelles Grillfest
vom Musikverein Dilsberg
lockte zahlreiche Besucher

1. Mai 2005

Wie in jedem Jahr veranstaltete der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg am 1. Mai sein traditionelles Grillfest. Am ersten Wochenende mit sommerlichen Temperaturen zog es Einheimische, aber auch Besucher der historischen Bergfeste, zur Tuchbleichenhalle, um sich musikalisch auf die diesjährige Freiluftsaison einzustimmen.

1. Vorsitzender Reinhard Greulich begrüßte neben den Gästen auch die befreundeten Kapellen die für das musikalische Programm verantwortlich waren und freute sich über die große Resonanz.

Den unterhaltsamen Teil eröffnete der Musikzug vom Turnerbund Dilsberg, der mit popig fetziger Unterhaltungsmusik für einen stimmungsvollen Anfang sorgte. Gespannt wartete ein Teil der Gäste auf den ersten öffentlichen Auftritt des Musikzugs unter seinem neuen Dirigenten Vladimir Karpov, von dessen langjähriger Erfahrung die Gruppe profitieren dürfte. Gewohnt schwungvoll boten sie ihr ansprechendes Repertoire und beendeten ihren Auftritt mit dem Badener Lied.

Um die Mittagszeit waren alle Bankreihen bis auf den letzten Platz gefüllt und die Plätze unter den Sonnenschirmen heiß begehrt. Auch Ortsvorsteher Stefan Wiltschko schaute vorbei und genoss die gemütliche Atmosphäre in freier Natur.

Die Aktiven und freiwilligen Helfer vom Musikverein hatten alle Hände voll zu tun, um die durstigen Kehlen zu löschen. Auch die bewährt gute Hausmannskost fand regen Zuspruch, aber Dank dem eingespielten Helferteam musste keiner durstig oder hungrig von dannen ziehen.

Bei diesen sommerlichen Temperaturen waren schattige Plätzchen gesucht und Not macht erfinderisch. So wanderte kurzerhand manche Brauereigarnitur unter schützende Bäume am Rand des Platzes oder man zog den Aufenthalt in der Tuchbleichenhalle vor, wo man genau so gemütlich beisammen sitzen konnte.

Den zweiten Teil des musikalischen Programms gestaltete der Musikverein aus Oftersheim, den bereits seit Jahren freundschaftliche Beziehungen mit dem Dilsberger Musikverein verbinden. Zwei Stunden lang boten sie, unter der Leitung von Franz Geiß, gelungene volkstümliche Musik und unterhielten die Gäste bestens. Unterstützung erhielten sie durch ein paar Dilsberger Musiker, die nach getaner Arbeit ebenfalls zu ihren Instrumenten griffen. Zum Abschluss spielte Lothar Förderer auf dem Keyboard und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang.

Das eingespielte Küchenteam hatte wieder vorzügliche Speisen vorbereitet, selbst Altkanzler Helmut Kohl hätte seine Freude am Pfälzer Saumagen mit Leberknödel und Sauerkraut gehabt. Aber auch die Schnitzel mit Pommes und der Wurstsalat fanden großen Anklang. Nicht zu vergessen die vielen leckeren selbstgebackenen Kuchen, denen am Nachmittag kaum einer widerstehen konnte.

An diesem Tag passte einfach alles zusammen, nicht nur die Sonne strahlte, sondern auch die zahlreichen Gäste und der veranstaltende Musikverein.


boe/bz

 

 




Musikverein Dilsberg lockte den Frühling mit musikalischen Klängen

 

 

Musikverein Dilsberg

lockte den Frühling mit
musikalischen Klängen
12. März 2005

Wie in jedem Jahr lud der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg in die Graf-von-Lauffen-Halle zu seinem Frühlingskonzert ein. Vor fast ausverkauftem Haus gab er eine gelungene Kostprobe seines breiten Leistungsspektrums. Die Musikerinnen und Musiker boten ein äußerst abwechslungsreiches Programm. Mit „Chariots of Fire“ von Vangelis, hatte man gleich zu Beginn ein Stück gewählt, welches für einen Moment das Gefühl verleiht ein Sieger zu sein.

Vorsitzender Reinhard Greulich freute sich, neben den vielen Besuchern auch Ortsvorsteher Stefan Wiltschko, den Ehrenvorsitzenden Werner Roth sowie die Ehrenmitglieder Ernst Roth, Karl Ohlhauser, Rudolf Maurer und Gerhard Baust begrüßen zu dürfen. Ein besonderer Gruß ging an den Vorsitzenden des befreundeten Musikvereins Endenburg Rudolf Forsthuber und an die anwesenden Vertreter der Vereine. Beim „Concertino für Alt-Saxophon“ mit der Solistin „Caroline Lichtenberger“ bewies der Musikverein unter der Leitung seines Dirigenten Walter Nußko, dass auch Sätze mit gefühlsbetonter Musikalität von einer Trachtenkapelle souverän zu meistern sind.

„Besuch bei Johann Strauß“ lautete der nächste Programmpunkt, in dem die bekanntesten Stücke des Walzerkönigs in einem konzertanten Potpourri von Walter Tuschla vereint wurden. Ob Querflöte, Klarinette, Horn oder Perkussion, mit jedem Instrument wurden Akzente gesetzt und somit zu einem gelungenen Gesamtwerk beigetragen.

Mit einem Ausschnitt aus dem Musical „The Lion King“ bewies der Musikverein überzeugend seine Vielfältigkeit. Die Melodien von „Circle of life´s“, „Just can´t wait to be a king“, „Hakuna Matata“ oder „Can you feel the love tonight?“ entführten die Zuhörer in die afrikanische Savanne und erinnerten an den Weg des Löwenjungen Simba auf den Thron. Die Aussage „Be Prepared“ seid bereit, traf auf die Kapelle eindeutig zu – sie waren bereit und erhielten für ihre Leistung anerkennenden Beifall. Durch die Moderation von Caroline Lichtenberger im ersten Programmteil und Reinhard Greulich im zweiten Teil erhielten die Zuschauer kurze prägnante Informationen über die jeweiligen Musikstücke.

Mit dem Marsch „Per aspera ad astra“ von Ernst Urbach ging der erste Teil zu Ende. Bei diesem Stück handelte es sich um einen schweren typisch deutschen Marsch, der mit Recht den Titel Bravourmarsch trägt. Bei den dargebotenen Stücken gab es immer wieder auch gekonnte solitische Einlagen, wie beispielsweise links: Herbert Freischlag, Christian Finzer, Walter Ziegler; mitte: Lothar Förderer, Dorothea Jacobs, Andreas Link, Christian Finzer; rechts: Ralph Ziegler.

Nach der Pause unternahm man eine musikalische Reise in die Partnerstädte von Neckargemünd. Zu hören waren „American March Highlights“ und „Dixieland Jam“ für Missoula, die „Freitags-Polka“ und der Walzer „Bozencin“ für Jindrichuv-Hradec, „Mélodies de la France“ für Evian les Bains und ein ABBA-Potpourri für die persönlichen Freunde des Musikvereins aus Motala in Schweden. Visuelle Akzente setzte eine gelungene Bilderpräsentation aus den jeweiligen Städten. Dem Dirigenten Walter Nußko war es wieder einmal vorzüglich gelungen, sein musikalisches Temperament auf die Kapelle zu übertragen und mit einer abwechslungsreichen Programmzusammenstellung seine „Truppe“ zu einer anspruchsvollen Leistung zu führen. Sein Spezial Getränk an der Bar, die Walter Nußko-Schorle, hatte er sich redlich verdient.

Die Integration von Jungmusikern wird beim Musikverein gefördert und so hatte Marius Maurer an diesem Abend seinen ersten großen öffentlichen Auftritt. Gleichzeitig galt es aber auch drei langjährige aktive Musiker zu ehren, die uneigennützige, nicht bezahlbare Arbeit für den Verein geleistet hatten. Der Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg ernannte Rolf Ackermann, Kurt Heger und Michael Roth zu Ehrenmitgliedern und der Vorsitzende Reinhard Greulich überreichte die entsprechende Urkunde.

Den Abschluss des Abends gestaltete der befreundete Musikverein aus Wiesenbach. Unter der Leitung von Klaus Knörzer lockten sie mit Unterhaltungsmusik die Besucher auf die Tanzfläche.

Sowohl an den Bistro-Tischen als auch an den Tischreihen ließ man in geselliger Runde mit einem guten Tröpfchen den Abend gemütlich ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön ging an die fleißigen Helfer des Sportschützenvereins Dilsberg, die wieder in bewährter Weise die Bewirtung beim Frühlingskonzert übernommen hatten.

Dem Musikverein Trachtenkapelle Dilsberg war es wieder einmal gelungen, sein Publikum mit einer großartigen Leistung zu begeistern. Kein Konzert gleicht dem anderen, immer wieder lassen sie sich neue Ideen zur Programmgestaltung einfallen. So sind für das nächste Jahr bereits Planungen im Gange ein reines Musicalmedley aufzuführen.


boe/bz

 

 

 




Jahreshauptversammlung

 

 


Jahreshauptversammlung 2005
Musikverein Dilsberg
16. Januar 2005

Bei der Jahreshauptversammlung der Trachten- kapelle Musikverein 1923 Dilsberg stellte sich eine dynamische Vorstandschaft und eine für ihre Musik lebende Kapelle vor.

Diese war es auch, die in der Tuchbleichenhalle „den Ton angab“ und die Regularien der Versammlung mit Darbietungen eröffnete. 1. Vors. Reinhard Greulich kommentierte in seinem Rückblick die Hauptstationen des Jahres 2004 und die Herausforderungen für 2005 und die Zukunft. Bei verschiedenen Großveranstaltungen im Ort und außerhalb war die Kapelle präsent, auch bei kirchlichen Anlässen, besuchte befreundete Kapellen in Schweden und im Schwarzwald, und pflegte nicht weniger stetig die Kontakte zur Mitgliederschaft.

Vor dem Geld, das verdeutlichte der 1. Vorsitzende, steht für die Kapelle die Kulturpflege. Die musikalische Ausbildung beim Nachwuchs zeitigte zahlenmäßig und qualitativ schöne Erfolge, doch ist man sich bei der Vereinsführung klar, dass alles getan werden müsse, auch seitens der Aktiven, diese Erfolgslinie zu halten und auszubauen.

Ein starkes Aktivpotential für die Kapelle sind die Frauen, welche z.B. mit der Jugend innerhalb von wenigen Tagen für die Adventsmeile ein Verkaufsangebot zusammenstellte. Das alljährliche Weihnachtsblasen findet nunmehr ein weitaus stärkeres „Echo“ in der Öffentlichkeit als früher, das Frühlingskonzert hat sich ein großes Stammpublikum erworben, und beim „Wetten, dass…..“ des Musikzugs TB Dilsberg errang die Kapelle mit ihrem technischen und musikalischen Einfallsreichtum auch unter schwierigsten Konditionen den ersten Preis.

Auf der anderen Seite hat sich die Vereinsleitung ständig mit verschiedenen Problemen zu befassen; eines davon ist die Turnhalle Tuchbleiche, die zusammen mit dem TB Dilsberg renoviert und ausgebaut wurde. Hier gibt es keinen Stillstand; als nächste finanzielle Bewährung steht die Beschaffung einer neuen Heizung für die Jahrzehnte alte und damit abgängige an. All diese Anforderungen kann der Verein nur schaffen, weil alle „Amtsträger“ über ihr Soll hinaus verlässlich ihre Aufgaben wahrnahmen, wie 2. Vors. Werner Erles, Kassier Ludwig Greulich, Jugendleiterin Simone Greulich, Dirigent Walter Nußko, Schriftführerin Annette Maurer, welche in ihren Berichten allesamt das Bild eines intakten und leistungsfähigen Vereins zeichnen konnten.

So war die Entlastung durch Ortsvorsteher Stefan Wiltschko, welcher der Kapelle für ihren Einsatz im und für den Ort dankte, fast nur Formsache. Und auch die Neuwahlen liefen problemlos ab: 2. Vors. Werner Erles, Kassier Ludwig
Greulich, Schriftführerin Annette Maurer, Jugendleiter Caroline Lichtenberger und Lisa Nußko, Beisitzer Aktive Simone Greulich und Hans-Walter Ziegler, Beisitzer Passive Wolfgang Friederichs und Otfried Mann, Presse Stefan Wiltschko. Bei „übermäßigen“ Vereinsverdiensten kann ein Verein nur in symbolischer, also in zeichenhafter Form seinen Dank aussprechen, der allenfalls noch durch „Beifall ohne Grenzen“ ergänzt werden kann. So geschehen bei den Dankesworten von 1. Vors. Greulich an Rolf Ackermann (Oftersheim) und Michael Roth. Beiden gemeinsam ist eine Jahrzehnte währende Tätigkeit im Verein. Rolf Ackermann zeichnet ein breites künstlerisches Talent aus, das sich immer wieder auf vielen
Vereinsfeldern realisiert, Michael Roth stand dem Verein

auf allen Vereinsposten und in der Jugendförderung zur Verfügung. Insgesamt war der Ablauf dieser Hauptversammlung damit ein verheißungsvoller Auftakt für das „Leistungsjahr 05“.

Die nächste „Station“ ist das Frühlingskonzert in der Lauffenhalle und ein „Weinabend“ anlässlich der Vorstellung des in Vorbereitung befindlichen neuen Burg- und Gemeindebuches von Frans Hermans/Stefan Wiltschko, dessen Erlös der Anschaffung einer neuen Hallenheizung zufließen soll.

Text: Stefan Wiltschko
Bilder: Ludwig Greulich

 

 




Stimmungsvolles Weihnachtsanblasen an Heiligabend

 

 


Stimmungsvolles
Weihnachtsanblasen an Heiligabend

Musikverein Dilsberg erfreute Bevölkerung mit traditionellem Brauch


24. Dezember 2004


In vielen Gemeinden gibt es den Brauch des Weihnachtsanblasens, so auch auf dem Dilsberg.
Bereits seit über 50 Jahren ist es für die Dilsberger Trachtenkapelle eine lieb gewonnene Tradition, am 24. Dezember an verschiedenen prägnanten Stellen in der Gemeinde weihnachtliche Lieder zu spielen. Auch in diesem Jahr war es für die Bevölkerung eine willkommene Gelegenheit den Heiligen Abend stimmungsvoll zu beginnen.

Weithin waren sie zu hören die weihnachtlichen Weisen und trotz dem regnerischen Wetter zog es viele raus auf die jeweiligen Plätze, um gemeinsam mit den Nachbarn den Klängen zu lauschen.

Wer nicht raus konnte oder wollte, öffnete die Fenster und kam so in den musikalischen Genuss. „O Tannenbaum“, „Fröhliche Weihnacht überall“ und „O du fröhliche“ waren auf dem Dilsberger Dorfplatz, dem historischen Teil der Gemeinde, zu hören.

Der Zeit entsprechend hatte die Trachtenkapelle, unter der Leitung von Walter Nußko, ihre Trachten durch rote Nikolausmützen ersetzt. Somit gaben sie auch optisch ein adäquates Bild ab und es war ihnen an zu merken, dass sie mit weihnachtlicher Vorfreude diesen Auftritt absolvierten.

Es herrschte schon eine besonders herzliche Atmosphäre, als sich alle Anwesenden untereinander „Frohe Weihnacht“ wünschten.

Zum Dank für die Musiker, die sich weder von Wind noch von Regen abhalten ließen, gab es von den Anwohnern wärmende Getränke, die dankend angenommen wurden.

Auch der älteste Musiker der Gruppe, Karl Ohlhauser, der an diesem Tag Geburtstag hatte, ließ es sich nicht nehmen und spielte wie seit 50 Jahren mit.

Nach der letzten Station, der unteren Straße, wurde der Musikverein zum gemütlichen Ausklang von der Familie Diedler in ihr Kellergewölbe eingeladen, wofür sich der erste Vorsitzende Reinhard Greulich herzlich bedankte und ein Präsent überreichte.

In dem urgemütlichen Kellergewölbe konnte man sich wieder aufwärmen und mit heißen Würstchen oder Kanapees stärken. Eine besondere optische Attraktion war der innerliche Aufwärmer. In einem alten Holzfass lagerte ein genussvoller Cognac, den der Hausherr kredenzte. Man saß noch ein Weilchen bei angeregten Gesprächen zusammen, aber dann zog es die Akteure heim zu ihren Familien, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.

boe/bz

 

 




Vorweihnachtsfeier

 

 


Vorweihnachtsfeier der Trachtenkapelle Musikverein Dilsberg
5. Dezember 2004

Das war ein agiles Treiben in der Turnhalle Tuchbleiche, das war eine Freude, den Vorträgen des musikalischen Nachwuchses zuzuhören. Gestaffelt wie „Orgelpfeifen“ traten die Vereinsjüngsten nacheinander bei der Vorweihnachtsfeier der Trachtenkapelle des Musikvereins 1923 auf. Und wie sie souverän die Stücke unter „zurückhaltener Aufsicht“ der Ausbilder darboten, war der sprichwörtliche Ohrenschmaus. Die kontinuierliche und geduldige Nachwuchsarbeit von Dorothea Jacobs, Tanja Grossmann, Simone Greulich und Walter Nußko trug hier ihre Früchte, diesen Ausbildern dankte 1. Vors. Reinhard Greulich ebenso wie Caroline Lichtenberger, Michael Roth, Ralf und Hans-Walter Ziegler. Flöten, Klarinetten, Saxophone, Tenorhorn waren die Instrumente, an denen sich die jungen Musikanten zu erproben hatten. Als Lohn für ihren Übungsfleiß erhielten sie vom Verein T-shirts und Polohemden mit dem Aufdruck des Vereinsnamens.

 
 

Begeisterter Applaus für die Solisten Angela Diedler an der Klarinette
und Marius Maurer am Tenorhorn !

Und ein gekonntes Zusammenspiel unter den Kleinorchestern Valerie Maurer, Vera Ohlhauser, Sophia Ohlhauser, Nico Wetzel, Jenny Bellem, Max Kronenberger, Philipp Fanta, Marius Maurer, Malte Fock, Max Bernauer und Bastian Schwaninger.

 
 

Auf weihnachtliche Aufmerksamkeiten für die Vereinsfrauen, die übers Jahr bei vielen Vereinsanlässen mitgewirkt hatten, verzichtete man diesmal; stattdessen wird die Trachtenkapelle einer brandgeschädigten Familie auf dem Boxberg, die ihre gesamte Wohnungseinrichtung verloren hatte, einen Geldbetrag zukommen lassen.

Jedoch war diese interne Vereinsfeier die geeignete Bühne, einen Aktiven hervorzuheben und eine besondere Anerkennung durch 1. Vors. R. Greulich auszusprechen: Das war, das konnte nur Dirigent Walter Nußko sein, dessen Engagement für den Musikverein und die Trachtenkapelle weit über seinen „Pflichtbereich“ hinausgehe. Und ein Gesamtlob für die Trachtenkapelle und für ihre Förderung der kleinen und herangewachsenen Jugend war in der Ansprache von Ortsvorsteher Stefan Wiltschko zu hören.


Text: Stefan Wiltschko
Bilder: Ludwig Greulich

 

 




Ausflug der Musikfrauen

 

 


Ausflug der Musikfrauen

 

Anfang Mai fand der diesjährige Ausflug der Musikfrauen in die bayerische
Landeshauptstadt nach München statt.
 
Durch das regnerische und kühle Wetter war es uns leider nicht vergönnt am
chinesischen Turm eine Pause zum Weißwurstfrühstück einzulegen.
Unser Weg führte uns zurück über die Ludwigstrasse in die Innenstadt zum Schaufensterbummel. Da aber Sonntags auch in München die Geschäfte geschlossen haben, konnten leider keine Einkäufe getätigt werden.
Stattdessen besichtigten wir das „Valentin-Karlstadt-Musäum“ was uns sehr viel Freude machte, da man darin viele Kuriositäten und auch einige lustige Kurzfilme sehen konnte. Auch ließen wir es uns nicht nehmen, bei der Kaffeerösterei Dallmayer und bei Rudolph Mooshammer vorbeizuschauen.
Auch die Führung durch die Bavaria-Filmstudios war sehr interessant. Neben dem Drachen „Fuchur“ und dem „Steinbeisser“, aus der „Unendlichen Geschichte“,
konnten wir auch „das Boot“ und “ den Gorilla „Kingkong“, bewundern.

Dass wir mit dem Wetter doch noch Glück hatten, zeigt der herrliche Ausblick Richtung Alpen aus
dem Hotelzimmer.

Da wir eine „Super-Truppe“ sind und wieder sehr viel Spaß zusammen hatten, planen wir schon wieder für das nächste Jahr.


Text und Bilder : Annette Maurer

 

 




Grillfest am 1. Mai

 

 

„Grillfest am 1. Mai“ auf der Tuchbleiche

Trotz des regnerischen Wetters strömten auch in diesem Jahr wieder viele Besucher zum traditionellen
„Grillfest am 1. Mai“ der Trachtenkapelle Dilsberg.

Bedingt durch den Regen waren die Musikkapellen dieses Jahr gezwungen in die Tuchbleichenhalle auszuweichen, was aber der guten Stimmung und Musik keinen Abbruch tat.

Bei guten Speisen und Getränken lauschten die Besucher den stimmungsvollen Klängen der
benachbarten Trachtenkapellen, wie hier zum Beispiel der Kapelle aus Wiesenbach

Auch die Kuchentheke bot in diesem Jahr wieder eine reichliche Auswahl an selbstgebackenen
Köstlichkeiten, die von den Gästen um die Kaffeezeit gerne angenommen wurde.

Verschiedene Kapellen, hier z.B. der Musikverein Dühren, sorgten ab 11:30 Uhr durchgehend für
stimmungsvolle Unterhaltungsmusik.

Die Besucher fühlten sich sowohl in der Tuchbleichenhalle als auch im Freien gut und
freundlich bewirtet, dennoch zog es immer mehr Gäste nach draußen als sich das Wetter besserte
und der Regen aufhörte.

Viele gutgelaunte freiwillige Helfer sorgten, wie auch in den vergangenen
Jahren, für einen reibungslosen Ablauf des Festes.

Einheimische und auswärtige Gäste wurden vom Grillfest der Trachtenkapelle gleichermaßen angezogen.

Ob Regenwetter oder ob Sonnenschein, ob in der Halle oder im Freien,
das alljährliche Fest des Musikvereins ist immer wieder ein voller Erfolg.
 

Text und Bilder: Burkhard Zantopp
 
 

 

 

 




Frühlingskonzert

 

 

Frühlingskonzert 2004
27.03.2004

Die Jahreszeit des Frühlings
wird mit dem Aufbruch der Natur und ihrem allerorts sicht- und fühlbaren
Aufblühen gleichgesetzt.

Wenn dann, wie die Trachtenkapelle des Musikvereins Dilsberg es tut, ihre Aufführungssaison mit einem ausdrücklich so bezeichneten „Frühlingskonzert“ eröffnet, erlegt sie sich damit auch hohe Leistungsansprüche auf.

Es kann vorweggenommen werden: die Dilsberger Kapelle wurde unter ihrem wahrhaft dynamisch mitgehenden Dirigenten Walter Nußko den eigenen Ansprüchen und den Erwartungen des Publikums in der gefüllten Lauffen-Halle übers hochgesteckte Limit hinaus gerecht.

Es waren für die Dilsberger Kapelle schon harte Übungswochen zu absolvieren. Umso mehr ist anzuerkennen, mit welcher gelösten und spielerischen Eleganz sie auch die schwierigsten Partien meisterte. Und man täusche sich nicht, auch die angeblich gängige Blasmusik von Ernst Mosch, dem König der Volksmusik, fordert ihre Musikanten.

Der erste Konzertteil „Erinnerung an Ernst Mosch“ war Stücken dieses böhmisch-deutschen Meisterkomponisten gewidmet, dessen Biographie und musikalische Grundrichtung 1. Vors. Reinhard Greulich in seinem Vorspann zu den einzelnen Stücken anschaulich darstellte. Zuerst entfaltete sich „Ein Strauß Melodien“, dann entrückte der Astronautenmarsch die Zuhörer in den gefühlstiefen Kosmos der Mosch-Musik, fortgeführt u.a. in den stets hörenswerten Stücken wie „Meine große Liebe“ und „Sag mir nie Adieu“. Lothar Förderer und Anna Nusko traten im Duett auf.

Die Pause vor dem zweiten Teil mit „Traummelodien“ war für die Kapelle schon notwendig, denn all ihr Können hatte danach im Stakkato der „Teufelszunge“ und ihrem jähen Wechsel der Notenführung zu kulminieren, wobei die Kapelle und die Trompeter-solisten Andreas Link, Ralph Ziegler und Volker Ohlhauser mittendrin rauschenden Beifall erhielten. Lisa Nußko führte nun musikkundig durch das Programm.

Vielleicht nicht zur Freude ihres hochkonzentrierten Dirigenten, aber das Publikum konnte nicht anders, es musste bei diesem Musikgenuss auf hohem Niveau seine Anerkennung einfach loswerden. Und da passte in diesen Rahmen der Frauenchor „Vocalis“ von der Lyra Eschelbronn hinein, ob bei den eigenen Darbietungen oder zusammen mit der Kapelle,

in dessen weiteren Folge der Vocalis-Chor mit seinen Auftritten unter Musiktiteln von Rang wie „I will always love You“, „Please, Mr. Postman“ oder mit International Hits das Publikum begeisterte.

Anna Nußko war es, die mit einem Gesangssolo beim Publikum ebenso Applauswellen auslöste wie die Saxophonistin Carolin Lichtenberger.

Und als Vocalis-Leiter Mathias Rickert den Vocalis-Chor und die Trachtenkapelle zu einem triumphal anmutenden Finale zusammenführte, konnte diese Spitzenleistung nur noch in mehreren Zugaben ausmünden.

Eigene musikalische
Akzente dieses Frühlingskonzerts setzte zum Abschluss der Musikverein Waldwimmersbach,
bei dem Dirigent Oliver Braun auch als Gesangssolist brillierte.

Zu später Stunde kamen noch Kunstwerke von Ernst Roth, Werner Roth und Rolf Ackermann
zugunsten der Jugendarbeit zur Verlosung.

Für den Gaumengenuss sorgten am heutigen Abend die Damen und Herren des Sportschützenvereins Dilsberg.

Text: Stefan Wiltschko
Bilder: Burkhard Zantopp

 

 

 




Dilsberger Weihnachtsanblasen

Dilsberger Weihnachtsanblasen 2003
  
Nach einer sehr alten Tradition wird in vielen Gemeinden ein Weihnachtsanblasen ausgeführt.
Zur Einstimmung auf Heiligabend spielt jedes Jahr am 24.12. eine Abordnung des Musikvereins
an verschiedenen Stellen in der Gemeinde weihnachtliche Weisen.

Der Musikverein begann dieses Jahr das Anblasen um 13.00 Uhr Dorfplatz Bergfeste,
danach folgte: Untere Straße, Ränkelweg, Am Mühlwald, Ortsstraße,
Dilsbergerhof, Postweg und zum Abschluss in der Neuhofer Str.
 

Die ersten Weihnachtslieder der Trachtenkappelle Dilsberg, unter der Leitung von Dirigent Walter Nußko, erklangen auf dem Dorfplatz der Burgfeste.    
  

Trotz frostigen Temperaturen aber mit Sonnenschein machte es den Spielern der Trachtenkapelle sichtlich Freude, die Dilsberger Anwohner auf Weihnachten einzustimmen.
 
  

Alle Altersgruppen waren bei dem heutigen Weihnachtslieder spielen vertreten.
  

Dann setzte sich die Trachtenkapelle Dilsberg wieder in Bewegung, um auch bei dem nächsten Halt in der Unteren Straße die Gassen mit Musik zu beleben.
 

Nicht nur die Anwohner der Unteren Straße, sonder auch Touristen der Bugfeste lauschten den weihnachtlichen Klängen und ließen sich so auf Heiligabend einstimmen.
 

Nach dem Spielen wird jedem Anwesenden die Hand gereicht und frohe Weihnachten gewünscht. Zur Stärkung der Abwehrkräfte gab es wie jedes Jahr auf dem Aktionsplatz Spieß-Neumann einen kleinen Umtrunk, der bei den eisigen Temperaturen von innen aufwärmen sollte.